12.11.2016, 18:36 Uhr

Weibliche Power bei der Freiwilligen Feuerwehr St. Michael

Seit mittlerweile sechs Jahren engagiert sich Julia ehrenamtlich bei der Freiwilligen Feuerwehr St. Michael.
Julia Wagner ist im Juli dieses Jahres junge 18 Jahre alt geworden. Sie wohnt in St. Michael und hat dort auch ihre Lehre als Versicherungskauffrau abgeschlossen. Julia ist sportlich und liebt es in ihrer Freizeit wandern, oder Ski fahren zu gehen. Eine ganz normale junge Frau also, die mit beiden Beinen im Leben steht.

Julia hat aber ein, für Frauen zumindest sehr ungewöhnliches Hobby. Seit dem Jahre 2010 ist Julia ein Mitglied der freiwilligen Feuerwehr St. Michael. Wie es für sie ist sich in einer Männerdomäne zu behaupten, erzählt sie in folgendem Interview.

Die Freiwillige Feuerwehr darf sich eher selten über weibliche Mitglieder freuen. Was hat dich dazu animiert der Freiwilligen Feuerwehr beizutreten?

Auf die Freiwillige Feuerwehr wurde ich durch meinen Nachbarn aufmerksam. Er war bereits Mitglied und nahm mich eines Tages zu einem Training mit, da war ich gerade elf Jahre alt. Das Training hat mir so gut gefallen, dass ich auch beitreten wollte.

Wie ist es für dich, dich in einer Männerdomäne zurechtzufinden?

Die Freiwillige Feuerwehr St. Michael besteht aus 65 Feuerwehrmännern und aus fünf Feuerwehrfrauen. Die Männer überwiegen also ganz klar. Dennoch muss ich sagen, dass mich das nicht im Geringsten stört. Wir verstehen uns alle gut und treffen uns auch oft in unserer Freizeit.

Was würdest du anderen Mädchen raten, die der Freiwilligen Feuerwehr beitreten möchten?

Wer der Feuerwehr beitreten möchte, muss in erster Linie Spaß an der Sache haben und natürlich den Willen Menschen in Notsituationen zu helfen. Natürlich darf man sich auch nicht davor scheuen, dass man auch mal dreckig werden kann. Ausdauer und Kondition sind ebenfalls sehr wichtig.

Warum würdest du anderen jungen Menschen raten, sich bei der Freiwilligen Feuerwehr ehrenamtlich zu engagieren?

Dadurch, dass ich bei der Freiwilligen Feuerwehr dabei bin, habe ich viele Freunde gewonnen. Die Kameradschaft, die sich mit der Zeit entwickelt hat, ist durch nichts zu ersetzen.
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