Bezirksbudget
Jetzt können Margaretner mitentscheiden

Der Hundsturmpark ist in warmen Monaten stark frequentiert. Zuletzt wünschten sich die Bürger ein Bocciafeld.
  • Der Hundsturmpark ist in warmen Monaten stark frequentiert. Zuletzt wünschten sich die Bürger ein Bocciafeld.
  • Foto: Michael Glanz
  • hochgeladen von Barbara Schuster

Zum dritten Mal können Margaretner mitbestimmen, wofür das Bezirksbudget verwendet wird.

MARGARETEN. Als Bürger mitbestimmen, wofür die Mittel des Bezirksbudget aufgewendet werden? Ja, das geht. Diese Form der aktiven Bürgerbeteiligung wird als "partizipatives Budget" bezeichnet. Margaretner erhalten damit die Chance, ihre eigenen Ideen einzubringen und den Bezirk aktiv mitzugestalten.

Im Vordergrund steht einerseits die Transparenz bei der Budgetplanung. Andererseits soll dadurch der Dialog zwischen Bürgern und Verwaltung gefördert werden.

Vom Pilot- zum Regelprojekt

2017 startete das partizipative Budget als Pilotprojekt im Bezirk. Die hohe Beteiligung und die zahlreichen positiven Rückmeldungen veranlassten Bezirksvorsteherin Susanne Schaefer-Wiery dazu, "das partizipative Budget als Regelprojekt der Bürgerbeteiligung in Margareten zu installieren".

Seitdem wurden auf Initiative der Anrainer zusätzliche Radabstellplätze geschaffen. An der Umsetzung der von vielen Jugendlichen gewünschten Skaterrampe wird derzeit gearbeitet. Auch der vorgeschlagene Indoorspielplatz wurde in der Bezirksvertretung angenommen. Dieser wird ab dem kommenden Winter kostenlos zur Verfügung stehen.

Jetzt sind die Bürger am Zug

Bis 28. Februar werden die Ideen gesammelt. Diese können per Post an die Bezirksvertretung Margareten (Schönbrunner Straße 54) geschickt werden. Über die Onlineplattform www.partizipation.wien.at geht es noch einfacher. Einmal registriert, können Nutzer ihre Vorschläge online posten.

Nach Ablauf der Frist werden die Vorschläge thematisch sortiert und auf ihre Umsetzbarkeit im Bezirk überprüft. Anschließend können die eingereichten Ideen von 1. bis 15. April online bewertet und kommentiert werden. Auch in der Bezirksvertretung liegen die Einreichungen zur Beurteilung auf.

Entscheidungsfindung

In einem weiteren Schritt werden die Vorschläge gereiht. Je mehr positive Resonanz eine Idee erhält, desto höher wird sie eingestuft. Anschließend werden sie den jeweiligen Kommissionen und Ausschüssen der Bezirksvertretung vorgelegt.

Dort wird über die Ideen beraten und die daraus resultierenden Ergebnisse der Bezirksvertretung vorgelegt. Ein möglicher Beschluss erfolgt in der öffentlichen Bezirksvertretungssitzung.

Gefragt sind vor allem Vorschläge rund um Grünanlagen und Parks sowie zur Vernetzung der Kulturangebote im Bezirk. Aber auch gestalterische Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung und generationenübergreifende Ideen werden gesucht.

Wie bereits in den Jahren zuvor, richtet sich das Angebot in erster Linie an Bewohner des Bezirks. Aber auch jene, die beruflich an Margareten gebunden sind oder des Öfteren privat im 5. Bezirk unterwegs sind, sind eingeladen, ihre Vorschläge einzureichen. Frei nach dem Motto: Eine gute Idee kann von überall kommen.

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