Erzberg Dirtrun
Manker stellte sich der 24 Kilometer langen Extremstrecke
- Beim Erzberg-Dirtrun
- Foto: Sportograf
- hochgeladen von Philipp Pöchmann
Ein außergewöhnliches Lauferlebnis liegt hinter Philipp Hebenstreit. Beim Erzberg Dirtrun stellte sich der 38-jährige Manker erstmals der 24 Kilometer langen Extremstrecke mit rund 60 Hindernissen.
MANK/ERZBERG. Nach 3:19 Stunden erreichte er als 32. das Ziel und war von der Veranstaltung begeistert. „Ich wusste vorher überhaupt nicht, was mich erwartet. Es war mein erster Dirtrun und ganz sicher nicht mein letzter. Die Kombination aus Laufen, Kraft, Technik und den vielen Hindernissen macht den besonderen Reiz aus. Hier geht es primär nicht um die Zeit, sondern vor allem um das Erlebnis und die Emotionen“, erzählt er. Besonders beeindruckt zeigte sich der Manker vom einzigartigen Austragungsort: „Normalerweise kommt man auf dieses Gelände gar nicht. Die Kulisse am Erzberg und die Ausblicke sind einfach sensationell. Mein Ziel war es, Spaß zu haben – und genau den hatte ich von der ersten bis zur letzten Minute.“
Jedes Monat zumindest ein Halbmarathon
Der Dirtrun war bereits das siebente Rennen in diesem Jahr. Denn der Laufsportler hat sich vorgenommen, 2026 in jedem Monat zumindest einen Halbmarathon zu absolvieren. Die bisherige Bilanz kann sich durchaus sehen lassen: Beim Atterrun belegte er Rang 15 und Platz fünf in seiner Altersklasse, beim Salzburg-Halbmarathon lief er mit 1:35 Stunden persönliche Bestzeit und auch beim Hallstättersee-Halbmarathon sowie beim dreiteiligen Eisbärencup des LCC Wien konnte er starke Ergebnisse erzielen. Schon bald wartet die nächste Herausforderung: Beim Voralpentrail am 8. August in Mank wird Hebenstreit seinen ersten Marathon in Angriff nehmen. „Die Zeit spielt dabei für mich keine Rolle. Ich möchte einfach ins Ziel kommen und den Lauf genießen. Dass dieses besondere Rennen praktisch vor meiner Haustür stattfindet, macht es noch schöner.“ Auch für die kommenden Monate stehen weitere Laufveranstaltungen am Programm, darunter ein Halbmarathon in Venedig. Für ihn steht dabei vor allem eines im Vordergrund: „Laufen ist für mich viel mehr, als einen Fuß vor den anderen zu setzen. Es geht um das Erlebnis, um die Freude an der Bewegung und um die Menschen, die man dabei kennenlernt. Besonders schön finde ich, dass ich mittlerweile auch andere in meinem Umfeld fürs Laufen begeistern konnte. Genau das macht den Sport für mich zu einer echten Kraftquelle.“
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