Asylzentrum Drasenhofen
Ermittlungen gegen Waldhäusel wegen Causa Drasenhofen

Die Asylunterkunft in Drasenhofen hat für den Landesrat ein Nachspiel.
  • Die Asylunterkunft in Drasenhofen hat für den Landesrat ein Nachspiel.
  • Foto: Schingerling
  • hochgeladen von Karina Seidl-Deubner

DRASENHOFEN. Landesrat Gottfried Waldhäusl sieht sich mit Ermittlungen der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft konfrontiert, wie orf.at berichtet.  Die Oberstaatsanwaltschaft Wien lässt wegen Amtsmissbrauchs durch Freiheitsentziehung ermitteln. Der Grund: die Asylunterkunft in Drasenhofen.

Stacheldraht

Die Bilder des Stacheldrahtes ließen die vorweihnachtlichen Gemüter hochgehen. Noch größer wurde die Aufregung als erste Berichte aus der Asylunterkunft nach außen gedrungen waren. Von Securitys mit Hunden bewacht ohne sinnvolle Beschäftigung wurden die minderjährigen Asylwerber am Rande Drasenhofens untergebracht. Der Ausgang war zeitlich limitiert und nur in Begleitung eines Securitys gestattet. Seitens des Landesrates handelte es sich um „notorische Unruhestifter“

Schließung

Landeshauptfrau Mikl-Leitner reagierte und ließ das Quartier schließen. Anwalts Georg Zanger und der  Vereins Asylkoordination erstatteten Anzeige, die nun von der Oberstaatsanwaltschaft Wien nochmals aufgegriffen wurde. Ermittelt wird auch gegen eine leitende Beamtin.

Waldhäusl sicher

„Ich bin froh, dass die Behörden sich der Sache annehmen und feststellen werden, dass alles rechtens und in bester Ordnung war“, sagt Landesrat Gottfried Waldhäusl. Für ihn hat die Sicherheit der niederösterreichischen Landsleute oberste Priorität. Bezugnehmend auf aktuelle Medienberichte sagt Waldhäusl: „Ich bin angetreten, um Niederösterreich sicherer und noch lebenswerter zu machen. So wie ein Bauer sich nicht vor jeder Wolke fürchtet, muss ein aktiver Politiker auch mit Gegenwind rechnen.“

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