Sicherheit
Unterführung für Mistelbachs Westen

Alfred Weidlich

MISTELBACH. "Ist der Schranken erstmal zu, kann es schon fünf bis sieben Minuten dauern bis er wieder aufgeht." Alfred Weidlich sieht Handlungsbedarf bei der Gemeinde und der Bezirkshauptmannschaft. 
"Auf der anderen Seite der Bahn sind zwei Kindergärten, das Bundesschulzentrum, die Berufsschule, das Kolpinghaus, das Wifi sowie die Wohnbevölkerung", zählt Weidlich den erhöhten Bedarf einer Unterführung auf. Gäbe es einen Notfall, muss es für die Rettungskräfte möglich sein, rasch an den Unfallort zu gelangen. Für den Alt-Bürgermeister eine Frage der Sicherheit.

Platzproblem

Bei den aktuell agierenden Gemeindevertretern stößt er damit grundsätzlich auf offene Ohren. "Der Stadtteil im Westen gehört besser angebunden", meint auch Bürgermeister Alfred Pohl, verweist aber auch die Schwierigkeiten der gewachsenen Strukturen. "Man will ja auf der westlichen Seite mit der Unterführung nicht vor einer Schule oder mitten im Wohngebiet enden und dann dort den Verkehr hinlenken", erklärt der Ortschef die infrastrukturellen Herausforderungen des Projekts. "Eine zweispurige Straße mit Gehsteig und entsprechendem Gefälle braucht eben Platz", weiß der Techniker.
Im Zuge der Stadterweiterung ist im Norden, wo gerade die "Rainer-Schönfelder-Bauten" entstehen und die Gemeinde auch 8.000 Quadratmeter für ein künftiges Feuerwehrhaus reserviert hat, ist auch eine Unterführung im Widmungsplan bereits vorgesehen.
Karina Seidl

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