19.11.2016, 18:31 Uhr

Jonglieren in der Volksschule II

Workshop zur Förderung der Entwicklung der Grob- und Feinmotorik, Konzentrationsfähigkeit Ausdauer und Geduld.


Jeweils alle ersten, zweiten, dritten und vierten Klassen der Volksschule II waren in einer Doppelstunde neben- und miteinander beim Jonglieren, Balancieren, Koordinations- und diversen Geschicklichkeitsübungen im Turnsaal mit großer Begeisterung dabei.

„Die positiven Auswirkungen des Jonglierens im physiologischen sowie im psychologischen Bereich haben in den letzten Jahren auch in ganzheitlichen Therapieansätzen zunehmend Eingang gefunden.
Der Beteiligung aller Sinnes Qualitäten beim Wahrnehmungs- und Lernprozess wird Rechnung getragen und sowohl emotionale als auch Bewegungsaspekte fließen mit ein“, weiß Alexander Grüneis, Magister der Naturwissenschaften, sowie Lehrer für Leibesübungen und Mathematik.
Als Therapeut für Rechenschwäche und nlp-practitioner leitete er zahlreiche Fortbildungsveranstaltungen, Erlebnis- und Sportwochen, sowie Jonglierkurse und -Workshops im In- und Ausland, „besonders bemerkenswert ist die hohe Motivation, welche die über 40 unterschiedlichen, bunten Jonglierutensilien hervorrufen. Man brauch die Materialkisten nur in die Mitte eines Turnsaales stellen und schon stürzen sich die Kinder drauf.“

Die beiden Gehirnhälften sind für unterschiedliche Aspekte der Wahrnehmung und für die Steuerung sowie die Koordination der gegenüberliegenden Körperseiten verantwortlich. Beim Jonglieren und den diversen Geschicklichkeitsübungen kommt es zur Aktivierung und Zusammenarbeit der beiden Gehirnhälften (überkreuz Muster), weshalb es ein hervorragendes Mittel ist, auch Kinder mit Teilleistungsschwächen, Lernschwächen, Legasthenie und insbesondere Dyskalkulie ganzheitlich und freudvoll zu fördern.
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