28.06.2017, 15:02 Uhr

170 Millionen für Mistelbachs Straßen

Sicherheit und sinnvolle Mobilität sind für die Landesräte Ludwig Schleritzko und Karl Wilfing die Schlagworte im Verkehr.

BEZIRK MISTELBACH. 170 Millionen Euro werden bis 2020 in Mistelbach in den Straßenbau investiert. In keinem anderen Bezirks des Ladens fließt mehr Geld.
Da ist zum einen die B 40 im Bereich der Ortsdurchfahrt Ladendorf sowie Sanierungen im Bereich der B 7, der B 45, der L 10 und der L 16 sowie den Neubau der B 45 im Bereich der Umfahrung Laa Süd.

Umfahrung Drasenhofen

Und da ist zum anderen die Umfahrung Drasenhofen an de B 7. 3.682 Lkws durchqueren den Ort täglich. 2009 waren es weit weniger als die Hälfte. Vergangene Woche freute sich Asfinag-Chef Alexander Walcher über einen baldigen Baubeginn mit Jahresende.
Ganz im Gegenteil zu Virus-Sprecher Wolfgang Rehm. Der UVP-Experte ist trotz des beendigten Verfahrens überzeugt, dass die Asfinag noch einiges an Unterlagen nachzuliefern hätte: "Die D 52 ist daher in weiter Ferne oder kommt gar nicht, es brauchte daher auch keine Bewilligung auf Vorrat für einen A5-Vollausbau, die nur das Verfahren und die Umfahrung Drasenhofen aufhält", erläutert Rehm. Das Bundesverwaltungsgericht hat noch kein Urteil gefällt.

Anschluss Mikulov

Karl Wilfing, Vater der Weinviertelautobahn, kann diese Einschätzung nicht teilen. "Das Verfahren ist abgeschlossen. Vielleicht gibt es in dem einen oder anderen Bereich noch Nachbesserungen, aber gebaut wird." Die zweispurige Umfahrung ist kostet rund fünf Millionen Euro. 4,5 Millionen davon übernimmt das Land Niederösterreich, das zusätzlich hier auch den Winterdienst stellen wird. Auf tschechischer Seite soll der Baubeginn der Umfahrung Mikulov 2018 erfolgen.

ZUR SACHE

„In den letzten 25 Jahren sind in Niederösterreich mit Investitionen von insgesamt 8 Milliarden Euro in Summe über 20.000 Baulose umgesetzt worden. Bis 2020 werden wir niederösterreichweit gemeinsam mit der ASFINAG 1,3 Milliarden Euro investieren, was insgesamt 18.000 Arbeitsplätze sichert. Im niederösterreichischen Straßenbau betreuten über 3.400 Mitarbeiter ein Landesstraßennetz von 13.600 Kilometern“, fasst Straßenbau-Landesrat Ludwig Schleritzko.
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