KLIP 7: Für die coolsten Klimaschutz-Ideen am Neubau gibt's 7.500 Euro

Glückliche Gewinnerin: Lisa Sperber (2.v.r) war eine von 13 Preisträgerinnen bei der vergangenen Ausgabe des KLIP 7.
  • Glückliche Gewinnerin: Lisa Sperber (2.v.r) war eine von 13 Preisträgerinnen bei der vergangenen Ausgabe des KLIP 7.
  • Foto: Foto: BV7
  • hochgeladen von Andrea Hörtenhuber

NEUBAU. Ob Carsharing oder Lastenräder, verpackungsfreier Einkauf oder Tauschbörsen, Wärmedämmung oder Energiesparmaßnahmen: Es gibt viele Möglichkeiten, CO2-Emissionen zu verringern und damit aktiv etwas für den Klimaschutz zu tun. Auch der siebte Bezirk leistet aktiv etwas dazu: Und zwar mit dem Klimaschutzpreis KLIP 7.

Heuer werden in Zusammenarbeit mit dem Klimabündnis und der Magistratsdirektion Klimaschutzkoordination zum sechsten Mal Ideen für eine klimafreundliche Zukunft ausgezeichnet. Insgesamt vergibt Neubau heuer erstmals die Rekordsumme von insgesamt 7.500 Euro für die besten Ideen und Projekte.

Mitmachen und gewinnen

Egal ob groß oder klein, möglichst kreativ, innovativ und – ganz wichtig – innerhalb von zwei Jahren im siebten Bezirk umsetzbar sollen die Projekte sein. Gesucht werden Ideen aus unterschiedlichen Bereichen: Mobilität, Begrünung, Wärme- und Energieeffizienz, nachhaltiges Miteinander im Grätzel oder Recycling.

Die Gewinner werden bei der Umsetzung ihrer Ideen vom Bezirk unterstützt. So wie etwa Lisa Sperber, eine der Preisträgerinnen des vergangenen KLIP 7-Wettbewerbs. Aus einer betonierten Innenhoffläche in der Neubaugasse hat die engagierte Neubauerin in den vergangenen Jahren eine für alle Bewohner des Hauses zugängliche Grünoase erschaffen. Oder Beate von Harten: Die Designerin webt Teppiche aus Leinen, die nicht nur das Raumklima – von Temperatur bis zur Feuchtigkeitsregulierung – positiv beeinflussen. Sie haben auch einen viel kleineren ökologischen Fußabdruck als Teppiche aus tierischen Fasern. "Klimastrategien dürfen keine leeren Worthülsen bleiben, sondern müssen von konkreten Taten und definierten Zielen begleitet werden", lädt Bezirksvorsteher Markus Reiter zum Mitmachen ein.

Übrigens: Erstmals wird heuer auch ein Sonderpreis für Fassadenbegrünung vergeben. Gerade im dichtverbauten siebten Bezirk sind Baumpflanzungen oft nicht möglich. Begrünte Fassaden brauchen wenig Platz, kühlen das Stadtklima und filtern schädliche Inhaltsstoffe und Staub aus der Luft.

Zur Sache

Alle Infos und Teilnahmeformulare gibt's auf www.klip7.at – mitmachen kann man bis 4. Juni. Welche Ideen ausgezeichnet werden, darüber entscheidet eine Jury Mitte Juni. Die Preisverleihung findet am 27. Juni um 17 Uhr im Festsaal der Bezirksvorstehung statt.

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