Im April 1972 erschütterte das Seebenstein-Erdbeben die Ostregion
Als sich der Erdboden bewegte

Zerstörungen nach dem Beben in der Wiener Neustädter Straße in Pitten.
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  • Zerstörungen nach dem Beben in der Wiener Neustädter Straße in Pitten.
  • Foto: Milik/ZAMG
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BEZIRK NEUNKIRCHEN (bs). Abgesehen von den von Menschen verursachte Weltkriegen war es das Erdbeben vom 16. April 1972, das die Menschen in unseren Bezirk gewaltig erschütterte.
Es war ein sonniger Sonntag. Zehn Minuten nach Elf. Im Radio wurde "Ein Sonntag in Reichenau" aus dem Thalhof live übertragen, als plötzlich das Radio verstummte. Augenblicke später begann die Erde heftig zu beben. In Guntrams und Schwarzau/Stf. stürzten Gebäude ein und vom Turm der Schwarzauer Kirche donnerten zwei schwere Kreuze auf die Erde. Und in den Mauern bildeten sich breite Spalten, durch die man mit der Hand durchgreifen konnte.
Obwohl das Beben mit Epizentrum zehn Kilometer unter Seebenstein nur fünf Sekunden dauerte, fühlte es sich wie "eine halbe Ewigkeit" an. Auch das Nachbeben um 12.05 Uhr wurde noch in Wien als sehr heftig wahrgenommen, die Wiener Feuerwehr verzeichnete damals über 800 Einsätze.

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