Tödliches Unglück: Ternitzerin (27) gehörte zur Alpinen Gesellschaft der Kienthaler

Mit diesem Schreiben nimmt eine Freundin Abschied von Jules (l.).
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BEZIRK NEUNKIRCHEN (LPD). Die 27-Jährige aus dem Bezirk Neunkirchen war mit einem 52-Jährigen aus dem Bezirk Neunkirchen am 31. Dezember vom ehemaligen Gasthaus zu "Singerin" im Höllental über den Kuhschneeberg zur Kienthaler-Hütte aufgestiegen.
"
Am 2. Jänner, gegen 9:30 Uhr, verließen sie die Hütte wieder und wollten über den südlichen Grafensteig in Richtung Haller-Haus gehen, um in der Folge nach Kaiserbrunn abzusteigen", heißt es aus dem Landespolizeikommando. 
Bei der Querung der Bockgrube im Gemeindegebiet von 2651 Hirschwang rutschte die Frau aus und stürzte in der Folge ca 150 m über Fels- und Schrofen Gelände ab, wobei sie tödliche Verletzungen erlitt. Die Bergrettungen Reichenau und Puchberg rückten mit 38 Mitgliedern aus. Der Einsatz eines Hubschraubers der Christophorus-Flotte war aufgrund der Witterung auf den Startplätzen nicht möglich.
Vom BMI konnte jedoch der Polizeihubschrauber der Flugeinsatzstelle Graz nach Hirschwang kommen. In der Folge konnte die Leiche der Verunglückten geborgen und ins Tal geflogen werden. 
Fremdverschulden konnte nicht erhoben werden.
Julia W. galt als äußerst bergerfahren. Sie war seit zwei Jahren auch Mitglied bei der Alpinen Gesellschaft der Kienthaler.

Kondolenz via Facebook

Inzwischen kursiert ein Abschiedsschreiben auf facebook, worin der Familie von Julia W. viel Kraft gewünscht wird. Inzwischen gilt als gesichert, dass es sich bei der jungen Ternitzerin um die Tochter der Ternitzer Gemeinderätin Trude W. handelt.

Damals war noch alles in Ordnung

Erst 2014 spulte die sportliche Krankenschwester aus dem Landesklinikum Wr. Neustadt gemeinsam mit ihrer Mutter, einer ÖVP-Politikerin, 325 Kilometer am Jakobsweg herunter. Mehr auf:

http://www.meinbezirk.at/neunkirchen/lokales/mit-der-mama-werden-325-kilometer-heruntergespult-d897669.html

Wer Julia W. kannte, erlebte sie als aufgeweckte, leicht überdrehte, aber liebenswerte Person. Sie lächelte gerne und viel, galt als schlagfertig und lebensfroh. Liebe Julia, die Bezirksblätter-Redaktion wird dich nicht vergessen.

Autor:

Thomas Santrucek aus Neunkirchen

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