Unvorstellbar? Mit 60 das erste Auto

Beim 1. Anlauf geschafft: "Sowohl in der Theorie- als auch in der Praxisprüfung", lächelt Höllriegl. | Foto: privat
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  • Beim 1. Anlauf geschafft: "Sowohl in der Theorie- als auch in der Praxisprüfung", lächelt Höllriegl.
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Warum die Payerbacherin (60) so spät den Führerschein anpackte.

BEZIRK NEUNKIRCHEN. Während andere sich mit 60 Jahren im Straßenverkehr zunehmend unwohler fühlen, geht's für Jutta Höllriegl erst richtig los: Die Payerbacher Coachin und Wanderführerin legte bei der Gloggnitzer Fahrschule Zeiski mit 60 die Fahrprüfung ab.

Leben nach Öffi-Plänen

Vermisst hat sie das Auto die vergangenen 40 Jahre überhaupt nicht. "Ich habe meine leben nach den Öffis ausgerichtet, mich nach Fahrplänen gerichtet und war gewohnt, knappes Gepäck mitzunehmen", erzählt sie im Bezirksblätter-Gespräch.
Warum dann jetzt plötzlich der Wunsch nach dem Führerschein reifte? Höllriegl: "Ich wollte herausfinden, ob ich es schaffe. Und ich wollte die andere Perspektive erleben, um für Zeiten gerüstet sein, wenn ich mal nicht mehr das ganze Winterurlaubsgepäck schleppen kann."

So ein süßer Kleiner

Am 28. Juni machte die Payerbacherin den nächsten großen Schritt. "Ich habe mir mein erstes Auto gekauft", strahlt sie im Interview: "Einen silbernen Fiat Panda, übertragen, mit 60.000 Kilometern am Tacho." Nach den paar hundert Übungskilometern mit der Fahrschule sollen da rasch noch ein paar dazu kommen. Höllenriegl: "Ich gehe aber sicher nicht auf lange Urlaubsfahrten. Das weiteste wird Steiermark oder Kärnten. Nach Bregenz fahre ich dann schon wieder lieber mit dem Zug." Der kleine Panda soll übrigens nicht ihr letztes Auto bleiben.

"Ich hoffe, dass einmal in jedem größeren Ort E-Tankstellen dazu kommen."
Jutta Höllriegl, Payerbach

"Längerfristig will ich ein Elektro-Auto", erzählt Höllriegl. Inwiefern ein Auto das Leben der Payerbacherin beeinflusst, weiß sie noch nicht: "Ich komme sicher leichter in Täler, wo die Öffi-Verbindung nicht so gut ist."

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