06.12.2017, 10:15 Uhr

Die Lehre öffnet viele Türen

Markus Stoyer aus Scheiblingkirchen lernt bei der Straßenmeisterei in Neunkirchen den Beruf des Straßenerhaltungsfachmanns. (Foto: RAXmedia)

Handwerk hat goldenen Boden, wussten die Altvorderen. Lehre öffnet viele Türen, weiß man heute.

BEZIRK NEUNKIRCHEN (bs). Sarah ist 16 und fährt jeden Tag "über den Berg" nach Gloggnitz in die Lehre. Im Fachgeschäft "Papier Wagner" lernt die junge Otterthalerin den Beruf der Einzelhandelskauffrau. "Ich war im Poly in verschiedenen Betrieben schnuppern und der Umgang mit Papier, die Kreativität beim Geschenke verpacken und der Kontakt mit den Leuten waren ausschlaggebend, dass ich die Lehre in Gloggnitz begonnen habe", schildert die Sechzehnjährige. Dass Sarah mit Begeisterung dabei ist, zeigt auch ihr Notendurchschnitt in der Berufsschule in Theresienfeld: 1,1.
Straßenerhaltungsfachmann
Es gibt Berufe, die kennt kaum wer, dennoch ist ohne sie schnell schluss mit lustig. Straßenerhaltungsfachkräfte, früher hießen sie 'Wegmacher', kümmern sich um unsere Verkehrswege, was meistens nur im Winter auffällt. Markus Stoyer aus Scheiblingkirchen lernt Straßenerhaltungsfachmann in der Neunkirchner Straßenmeisterei. Auch er kam übers Schnuppern im Poly zu seinem Traumberuf. "Ich bin kein Büromensch, arbeite am liebsten draußen", erzählt Markus.

Ausgezeichneter Lehrling
Tanja Puchegger hat ihre Lehre in der Ingrid L. Blecha GmbH in Neunkirchen abgschlossen. Die junge Ternitzerin war so gut, dass sie jetzt von Kammerpräsidentin Sonja Zwazl mit dem Julius Raab-Lehrlingspreis ausgezeichnet wurde.
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