11.04.2017, 06:14 Uhr

Pittener Gasthaus in Flammen

(Foto: www.einsatzdoku.at)

Mann aus Fenster gerettet.

In Notrufmeldungen wurde berichtet, dass ein Wohnhaus explodiert und der Feuerschein über Pitten sichtbar sei.

BEZIRK NEUNKIRCHEN (www.einsatzdoku.at). Gegen 20.20 Uhr gingen am Abend des 10. April mehrere Notrufe über einen Brand nach mehreren Explosionen im Ortsgebiet von Pitten ein.

Gasthaus-Zubau in Flammen

Die Feuerwehren Pitten, Schwarzau am Steinfeld, Seebenstein und Schiltern wurden zum Brandeinsatz mit vermutlicher Menschenrettung alarmiert. Bereits auf der Anfahrt wurde von den anrückenden Kräften der Feuerschein von weiten am Nachthimmel vernommen. Beim Eintreffen der ersten Feuerwehreinsatzkräfte stand der Anbau eines Gasthauses bereits in Vollbrand. Aufgrund der hohen Brandintensität breitete sich das Feuer bereits auf die Innenräumlichkeiten des Hauses im Erd- und ersten Obergeschoss aus. Die Brandmauer und der gezielte Erstschlag der Feuerwehren, welcher mit insgesamt neun Rohren von beiden Seiten durchgeführt wurde, verhinderte einen vollflächigen Übergriff auf das Wohngebäude.

Nachbarn retteten Wirt aus Fenster

Bei der Erkundung für die Menschenrettung wurde dem Einsatzleiter Peter Luef (Kommandant der FF Pitten) mitgeteilt, dass der Besitzer noch vor Eintreffen der Feuerwehren von Passanten mit einer Schiebeleiter über ein Fenster aus dem ersten Stock gerettet wurde. Daher blieb der Mann glücklicherweise unverletzt. Aufgrund der Verrauchung im Inneren des Hauses musste mittels Druckbelüfter das Haus belüftet werden. Bei den umfangreichen Nachlöscharbeiten wurden die Brandbereiche mittels Wärmebildkamera auf etwaige Glutnester durchsucht und diese gezielt abgelöscht.

Gasflasche geborgen

Seitens der Feuerwehr wurde vom Nebengebäude eine Gasflasche geborgen und gekühlt. Gegen 22 Uhr konnte vom Einsatzleiter Brand Aus gemeldet werden. Die Brandursache sowie der entstandene Schaden sind noch unbekannt und werden von der Polizei ermittelt. Insgesamt standen vier Feuerwehren mit 68 Mitgliedern im Einsatz sowie das Rote Kreuz zur Beistellung und die Polizei.

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