Gästehaus evakuiert
Großeinsatz nach Kellerbrand in Podersdorf
- In einem Gästehaus mitten im Ortszentrum kam es zu einem Kellerbrand.
- Foto: FF Neusiedl am See
- hochgeladen von Barbara Babonitsch-Diewald
In den frühen Morgenstunden kam es am Samstag in einem Gästehaus im Ortszentrum von Podersdorf am See zu einem Kellerbrand, der eine starke Rauchentwicklung verursachte. Dank des raschen Eingreifens der Feuerwehr konnte der Brand nach rund drei Stunden gelöscht werden, drei Personen wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht.
PODERSDORF. Am vergangenen Samstag wurden die Feuerwehren Podersdorf am See und Frauenkirchen kurz vor 4 Uhr Früh am frühen Morgen einem Kellerbrand ins Ortszentrum von Podersdorf am See alarmiert.
Starke Rauchentwicklung
In einem Gästehaus kam es aus bislang unbekannter Ursache zu einem Kellerbrand. Der Hausbesitzer bemerkte das Feuer rechtzeitig, weckte umgehend alle Gäste und forderte sie auf, das Gebäude rasch zu verlassen. Gleichzeitig alarmierte er die Feuerwehr. Der Brand führte zu einer starken Rauchentwicklung, die sich bereits bis ins erste Obergeschoss ausgebreitet hatte. Beim Eintreffen der Feuerwehr Podersdorf wurde sofort die Feuerwehr Gols nachalarmiert und in weiterer Folge die Feuerwehr Neusiedl am See mit dem mobilen Atemluftkompressor und die Feuerwehr Illmitz zur Bereitstellung weiterer Atemschutzgeräteträger.
- Voller Körpereinsatz bei der Brandbekämpfung
- Foto: FF Neusiedl am See
- hochgeladen von Barbara Babonitsch-Diewald
Schwierige Brandbekämpfung
Durch die starke Rauchentwicklung und das weiträumige Kellergeschoss, das von mehreren Seiten zugänglich war, gestaltete sich die Brandbekämpfung äußerst schwierig. Erst durch das Fluten des Kellers mit Leichtschaum konnte ein rascher Löscherfolg und eine Verbesserung der Sicht im Keller erzielt werden. Etwa zwei Stunden nach der Erstalarmierung war der Brand unter Kontrolle. Nach einer weiteren Stunde, gegen 7 Uhr früh, konnte "Brand aus!" gemeldet werden. Anschließend begannen die Brandermittler der Polizei mit ihren Tätigkeiten. Bei dem Einsatz wurden drei Personen – darunter auch ein Feuerwehrmann – mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung durch den Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht.
85 Feuerwehrmitglieder im Einsatz
Die fünf alarmierten Feuerwehren standen mit rund 85 Mitgliedern und 15 Fahrzeugen im Einsatz. Im Laufe des Einsatzes wurden elf Atemschutztrupps eingesetzt. Des Weiteren standen Einsatzkräfte von Polizei, Rotem Kreuz und Samariterbund im Einsatz.
Auch interessant:
MeinBezirk auf
MeinBezirk als
Du möchtest kommentieren?
Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.