Hochwasser in Niederösterreich
Erste Gelder für Betroffene fließen bereits
- Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner mit Bundeskanzler Karl Nehammer.
- Foto: NLK
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In Reaktion auf das verheerende Hochwasser haben Bundesregierung, Länder und Gemeinden schnell gehandelt und ein Maßnahmenpaket geschnürt: Erste Gelder kommen bereits an.
NÖ. Die Unwetter haben vor allem in Niederösterreichs verheerende Schäden verursacht, die zahlreiche Familien und Betriebe hart getroffen haben. Der ganze Schadensumfang lässt sich noch nicht abschätzen, aber die Schadenskommissionen sind bereits in Niederösterreich unterwegs. Ein umfassendes Maßnahmenpaket wurde nun auf den Weg gebracht, um die Betroffenen so rasch wie möglich zu unterstützen. Der Bund hat den Katastrophenfonds auf 1 Milliarde Euro aufgestockt und auch Vorschüsse vorgesehen. Seitens des Landes Niederösterreich wurden 75 Millionen Soforthilfe beschlossen. Die ersten Mittel wurden bereits an die Betroffenen ausbezahlt. Knapp eine Mio. Euro wurde bereits angewiesen.
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner:
„Die Schäden sind in zahlreichen Regionen Niederösterreichs gewaltig. Viele Landsleute haben alles verloren. Diesen Wiederaufbau schaffen wir nicht ohne einen gemeinsamen Schulterschluss. Daher müssen Land, Bund und Gemeinden in Niederösterreich an einem Strang ziehen, weil wir wissen: Jetzt müssen die Hilfszahlungen rasch dort ankommen, wo sie gebraucht werden, nämlich direkt bei unseren Landsleuten, die vor den Trümmern ihrer Existenz stehen.“
Bundeskanzler Karl Nehammer:
„Wichtig ist, dass den Opfern schnelle Hilfe zukommt. Die ersten Gelder für den Wiederaufbau und die akute Hilfe fließen bereits wenige Tage nach den Unwettern.“ Karl Nehammer betont die enge und reibungslose Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen politischen Ebenen: „Die professionelle Zusammenarbeit zwischen Bund, Ländern und Gemeinden ermöglicht es, in dieser schwierigen Situation rasch und effektiv zu handeln.“
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LH-Stv. Stephan Pernkopf, der den Einsatz im Landesführungsstab leitet: „Wenn die Pegel sinken, sieht man welch verheerende Schäden diese noch nie da gewesene Unwetterkatastrophe angerichtet hat. Dort, wo es möglich ist, sind die Schadenskommissionen bereits unterwegs. Sie wurden auch extra aufgestockt. Als Prämisse habe ich vorgegeben: möglichst rasch, möglichst unkompliziert, möglich pragmatisch. Deshalb konnten jetzt schon die ersten Hilfen in der Höhe von knapp 1 Million Euro angewiesen werden. Über 70.000 Einsatzkräfte waren in der letzten Woche im Einsatz und haben Übermenschliches geleistet. Ihnen ein riesiges Dankeschön und all den Tausenden, die jetzt beim Aufräumen helfen. Unsere gemeinsame Aufgabe ist es, jetzt den Geschädigten rasch finanziell zu helfen.“
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