„Größter Föhrenwaldbrand der Geschichte“
500 Feuerwehrleute kämpfen auf 100 Hektar gegen Flammen
- Gemeinsam gegen die Flammen.
- Foto: Santrucek
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Seit Mittwochnachmittag kämpfen bei St. Egyden am Steinfeld zeitweise bis zu 500 Feuerwehrleute gegen einen Waldbrand, der rund 100 Hektar erfasst hat. Bezirksfeuerwehrkommandant Mario Lukas spricht vom „größten Föhrenwaldbrand der Geschichte“. MeinBezirk berichtet mit Redakteuren direkt vor Ort laufend über die aktuelle Lage und die Entwicklungen.
„Der größte Föhrenwaldbrand in der Geschichte mit 100 Hektar. Man hat binnen weniger Minuten die Rauchsäule sogar von Traiskirchen aus gesehen.“
Bezirksfeuerwehrkommandant Mario Lukas
ST. EGYDEN. Nach einem Flammeninferno auf rund 100 Hektar läuft der Großeinsatz auch am Donnerstag unvermindert weiter. Rund 250 Feuerwehrleute sowie vier Hubschrauber kämpfen derzeit gegen die letzten Brandherde. Unterstützung erhält Niederösterreich durch einen Katastrophenhilfszug aus Wien.
Die Gefahr ist noch nicht gebannt: Ein „Brand aus“ wird es laut Feuerwehrkommando vorerst nicht geben. Auch am Freitag ist weiterhin mit Löscharbeiten an einzelnen Glutnestern zu rechnen.
Der Ausgangspunkt des Feuers
Wo das Feuer ausgebrochen ist, ließe sich nicht mit Bestimmtheit sagen. Kolportiert wird, dass es unweit von einem der Löschteiche seinen Ausgang genommen hat. Aber auch Bedenken, dass es sich um Brandstiftung handeln könnte, werden immer laut.
- Die Feuerwehrfrauen an der Spritze.
- Foto: Santrucek
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Leider forderte der Brand auch einige Verletzte bei den Feuerwehrleuten. Einige zogen sich Brandwunden zu und bekamen aufgrund der enormen Hitzeentwicklung Kreislaufprobleme. Aktuell sind 22 Rotkreuz-Mitarbeiter im Einsatz, um die Verletzten zu betreuen.
Live Berichterstattung
Die MeinBezirk-Redakteure Thomas Santrucek und Peter Zezula sind vor Ort und berichten laufend über die aktuelle Lage, die Einsatzmaßnahmen und die Entwicklungen rund um den Waldbrand.
Mit Feuerpatschen, Löschrucksäcken und gezieltem Wasserstrahl wurden in den Abendstunden Glutnest für Glutnest bekämpft. Dazu kam Unterstützung aus der Luft: Sechs Polizeihubschrauber warfen "Wasserbomen" ab.
Ersten Informationen zufolge wurden am Mittwoch Nachmittag 28 Feuerwehren aus den Bezirken Neunkirchen und Wiener Neustadt alarmiert. Im Laufe des Einsatzes wurden daraus 58 Wehren mit gut 500 Feuerwehrleuten.
- Mit Feuerpatschen gegen die Glutnester.
- Foto: Santrucek
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Für die Gemeinde St. Egyden, in deren Einzugsgebiet das Feuer ausgebrochen war, war Vizebürgermeister Johannes Tinhof vor Ort, um sich ein Bild der Lage zu machen. Als MeinBezirk am Mittwoch kurz vor 17 Uhr am Einsatzort eintraf, wurde die Redaktion gleich von Freiwilligen eingespannt, um Wasser zu den Feuerwehrleuten mitzunehmen – was natürlich gerne gemacht wurde. Die Polizei war laut Andreas Spies, Kommandant der Polizeiinspektion Willendorf, mit wenigstens zwölf Beamten vor Ort zur Absicherung und für das Regeln des Verkehrs.
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