Besprechung mit Einsatzstab
Suche nach dem Auslöser für den jüngsten Föhrenwaldbrand
- Das Feuer wütete auf einer Fläche von gut 100 Hektar.
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Am Nachmittag des 5. August entwickelte sich der größte Brand in der Geschichte des Föhrenwaldes. Mehr dazu hier. Rund 100 Hektar standen in Flammen. Die Löscharbeiten dauern an, die Suche nach dem Schuldigen beginnt.
ST. EGYDEN. Am 6. August, gegen Mittag, nimmt die Polizei mit zwei Brandermittlern – einem aus dem Bezirk Neunkirchen und einem weiteren aus dem Bezirk Wr. Neustadt – an einer Besprechung die Einsatzleitung im Föhrenwald teil.
Dabei sollen alle auf den neuesten Stand gebracht werden. Für die Brandermittler genießt freilich die Suche nach der Brandursache Priorität.
Der Übeltäter im Unterholz
Immer wieder wird gemunkelt, ob Brandstiftung das Schadensfeuer ausgelöst haben könnte. Willendorfs Polizeichef Andreas Spies glaubt nicht so recht an diese Theorie. Er vermutet viel mehr: "Dass wieder Munitionsreste an dem Brand schuld sind. Anders verhält sich die Lage freilich, wenn jemand Leute beim Zündeln gesehen hat."
- Willendorfs Polizeikommandant Andreas Spies.
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Natürlich könne auch eine achtlos weggeworfene Zigarette das Unglück verursacht haben. Doch aus der Vergangenheit weiß man sehr gut, dass es meist tatsächlich die Rückstände der alten Munitionsfabrik sind, die tonnenweise im Erdreich liegen. "Und die immer wieder aus dem Erdreich an die Oberfläche gelangen. Wenn dann die Sonne drauf brennt ist es nur eine Frage der Zeit, bis es zur Entzündung kommt", meint Spies, der allerdings keinesfalls den Brandermittlern vorgreifen möchte.
- Auch Löschen aus der Luft ist wieder angesagt.
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Der Föhrenwaldbrand verursacht natürlich den zahlreichen Besitzern des Föhrenwaldes enorme Schäden. Einer von ihnen ist zum Beispiel der ehemalige Schwarzauer Polizeichef Joe Grabner. Der meinte, er werde rund 15.000 Euro Verlust zu beklagen haben.
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