Das Ende einer 25-jährigen Ära
Grimmensteins Bürgermeister leitet Verjüngung ein
- Ein Vierteljahrhundert als Bürgermeister sind genug. Engelbert Pichler geht in "Polit-Pension".
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Dem Abgang von ÖVP-Bürgermeister Engelbert Pichler (66) folgt in Kürze auch das Zurücklegen seiner Obmannfunktion im Abfallwirtschaftsverband Neunkirchen. Ein letzter großer Deal: 40 Arbeitsplätze werden nach Grimmenstein verlagert.
GRIMMENSTEIN. Mit ersten September verabschiedet sich Engelbert Pichler als Bürgermeister der Marktgemeinde Grimmenstein. Ihm soll Felix Picher, der aktuell den Vizebürgermeister macht, folgen.
"Ich habe ein Riesenglück gehabt, weil ein toller Gemeinderat da war, der immer hinter mir gestanden ist. Und auch die Bevölkerung ist hinter mir gestanden", so der scheidende ÖVP-Ortschef Engelbert Pichler im MeinBezirk-Gespräch.
- Bürgermeister Engelbert Pichler; im Hintergrund – ein wenig schief gerahmt – Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.
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An unangenehme Begegnungen in seiner Ära kann oder will sich Engelbert Pichler nicht erinnern. "Meine Amtszeit war von guter Zusammenarbeit mit allen, egal ob mit Firmen, der Pfarre, den Gemeindebürgern, oder den Vereinen, geprägt."
"Mir war immer wichtig, wenn ich Menschen in Not helfen konnte aufgrund der vielen Beziehungen und Verbindungen."
Engelbert Pichler
In Pichlers Ära fallen eine Vielzahl an Projekte, die das heutige Ortsbild prägen: "Etwa die Generalsanierung des Rathauses und der Erweiterung mit vier Wohnungen. Wenn ich an die Sanierung der Schule denke oder die Umstellung auf LED-Licht." – Es kam viel zusammen.
Auch auf das "Haus der Generationen" ist Pichler nach wie vor besonders stolz.
40 neue Arbeitsplätze für Grimmenstein
Eine große Freude zum Ausklang seiner Bürgermeisterzeit ist Pichler, dass eine Firma von Thomasberg nach Grimmenstein übersiedelt: "Die Firma ZFG. Damit bekommen wir 40 Vollzeitarbeitskräfte dazu am Vollkraft-Areal."
Bis zum Narrenwecken an der Spitze
Aktuell ist Engelbert Pichler Obmann des Abfallwirtschaftsverbandes Neunkirchen. "Bis 11.11. (dem Termin für das klassische Narrenwecken – Anm. d. Red.) bleibe ich dem AWV Neunkirchen erhalten", so Pichler. Dann müssen hier die Weichen neu gestellt werden.
Mehr Bewegung und mehr Fitness
Wie Pichler sein baldiges Mehr an Freizeit nutzen will? "Mehr Radfahren, mehr Berggehen und mehr jagen", schmunzelt Pichler: "Wobei ich mehr Heger als Jäger bin. Ich schieße zwei Stück im Jahr", setzt er nach.
Und auch für die Musik will Pichler mehr Zeit finden: "Und mich mehr mit volkstümlichen Gesang beschäftigen.
- Hochwasserschutzzone mit Bademöglichkeit und Naschstauden – eine Idee vom Bürgermeister.
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Zur Person
- Engelbert Pichler zog 1985 in den Gemeinderat ein.
- Nach zwei Jahren als Gemeinderat machte er drei Jahre den geschäftsführenden Gemeinderat.
- Danach war er für elf Jahre als Vizebürgermeister aktiv.
- Es folgten weitere 25 Jahre als Bürgermeister.
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