85 Prozent aller Niederösterreicher wollen gut betreut zu Hause alt werden

Johanna Mikl-Leitner: „Wir wissen, dass es zusätzlichen Bedarf für neue Betreuungsformen gibt. In erster Linie geht es um Hilfe und Begleitung im Alltag."
  • Johanna Mikl-Leitner: „Wir wissen, dass es zusätzlichen Bedarf für neue Betreuungsformen gibt. In erster Linie geht es um Hilfe und Begleitung im Alltag."
  • hochgeladen von Oswald Hicker

Warum braucht es ein neues Berufsbild des Sozialen Alltagsbegleiters in der Pflege?
Wir wissen, dass es zusätzlichen Bedarf für neue Betreuungsformen gibt. In erster Linie geht es um Hilfe und Begleitung im Alltag und nicht um eine klassische pflegerische oder medizinische Hilfe. Es geht um eine Vorstufe zur 24-Stunden-Betreuung. Damit ermöglichen wir einen Wunsch vieler, denn laut Umfragen wollen 85 Prozent zu Hause alt und betreut werden.

Was macht ein Alltagsbegleiter genau?
Ein Alltagsbegleiter wird Unterstützung für pflegende und betreuende Angehörige sein und etwa bei kleinen Besorgungen, beim Einkaufen oder bei Behördengängen unterstützen.

Besteht die Gefahr, hier die bestehenden Qualitätsstandards in der Ausbildung der Pfleger zu verwässern?
Der Alltagsbegleiter ist ein völlig neues Berufsbild und eine niederschwelligere Form in der Betreuung, die wir bewusst vor der klassischen Pflege sehen. Natürlich kann es aber auch zu einem Mix aus Pflege- und Alltagsbetreuung kommen.

Wie viele Alltagsbegleiter brauchen wir?
Laut Experten würden rund 2.000 Landsleute eine solche Betreuung in Anspruch nehmen.

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