NÖAAB fordert Entscheidung
Zukunft der Schulbetreuung sichern

- Der NÖAAB setzt sich für eine stabile Finanzierung der schulischen Tagesbetreuung und die Absicherung bestehender Angebote ein.
- Foto: Symbolbild: Arnold Burghardt
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Der NÖAAB hat im Niederösterreichischen Landtag einen Antrag eingebracht, der auf eine Nachfolgeregelung für das Bildungsinvestitionsgesetz sowie eine Verbesserung des pädagogischen Unterstützungspersonals abzielt. Ziel des Antrags ist es, die Bildungsangebote in Niederösterreich nachhaltig zu sichern und auszubauen, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu fördern.
NÖ. In den letzten Jahren hat Niederösterreich wichtige Schritte in der Bildungs- und Betreuungslandschaft gemacht. Knapp 1.000 ganztägige Schulstandorte wurden geschaffen, und das bestehende Hortwesen bietet ein breites Spektrum an Betreuungsmöglichkeiten für Kinder.
Diese Maßnahmen wurden durch das Bildungsinvestitionsgesetz unterstützt, dessen weitere Finanzierung entscheidend für die Sicherstellung der bestehenden Angebote und den Ausbau neuer Strukturen ist.
Finanzierung des Bildungsbereichs in Gefahr
Im Rahmen des Finanzausgleichs 2024 wurde beschlossen, dass das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung ein Modell entwickeln soll, das sämtliches pädagogisches Personal an Pflichtschulen bei einem Dienstgeber zusammenführt. Ziel ist eine langfristig stabile Finanzierung der schulischen Tagesbetreuung. Allerdings konnten die entsprechenden Vorschläge bislang nicht fristgerecht beschlossen werden. Die bestehenden Finanzierungsregelungen laufen Ende 2025 aus, und eine Anschlusslösung steht noch aus.

- Die Schaffung ganztägiger Schulstandorte in Niederösterreich soll weiter ausgebaut werden, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu fördern.
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Christiane Teschl-Hofmeister (ÖVP), Landesobfrau des NÖAAB, unterstreicht, wie wichtig eine Unterstützung für Pädagoginnen und Pädagogen ist. Sie erklärt, dass Bildung die Grundlage für gesellschaftliche Teilhabe, Chancengerechtigkeit und Innovation ist. Besonders in diesem Zusammenhang betont sie die Notwendigkeit, die Arbeit von Pädagoginnen und Pädagogen durch die konsequente Umsetzung von pädagogischer Assistenz zu fördern. Diese Unterstützung sei entscheidend für die Qualität des Bildungssystems.
Forderungen nach einer raschen Nachfolgeregelung
Christian Gepp, Bildungssprecher der Volkspartei NÖ, fordert im Hinblick auf die geplante Nachfolgeregelung eine rasche Entscheidung und eine jährliche Indexanpassung der Mittel, um Planungssicherheit zu gewährleisten. Dabei soll besonders auf die personelle Abdeckung der schulischen Tagesbetreuung geachtet werden, insbesondere im Bereich der Assistenz- und Freizeitpädagoginnen und -pädagogen.
Mit dieser Initiative soll langfristig eine verlässliche Grundlage für die pädagogische Betreuung in Niederösterreich geschaffen werden, die den Bedürfnissen von Familien und den Anforderungen des Bildungssystems gerecht wird.
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