Kultur trifft Wirtschaft in der Saatbaugenossenschaft

Franz Teszar, Martina Dorfinger, Pauline Gschwandtner, Ernst Wurz, Michael Buxbaum, Veronika Hadl, Reinhard Preißl, Gerhard Proißl und Christoph Mayer.
  • Franz Teszar, Martina Dorfinger, Pauline Gschwandtner, Ernst Wurz, Michael Buxbaum, Veronika Hadl, Reinhard Preißl, Gerhard Proißl und Christoph Mayer.
  • hochgeladen von Peter Zellinger

MEIRES. Einer Idee von Vorstandsmitglied und frühere „Frau in der Wirtschaft“-Bezirksvorsitzende Pauline Gschwandtner folgend, startete die WALDVIERTEL AKADEMIE im Dezember 2011 mit einem Besuch bei der Firma „fab4minds“ in Vitis das Projekt „Kultur trifft Wirtschaft“. Durch Betriebsbesuche wollen sich die ehrenamtlichen Vorstandsmitglieder aus den vier Waldviertler Bezirken über aktuelle Trends, aber auch über Geschäftsidee, Strukturen und Strategien von Vorzeige-Betrieben in der Region informieren.

Motivierte Betriebe und Organisationen in der Region kennen zu lernen – dies war die Grundidee, die zur Konzeption der Reihe „Kultur trifft Wirtschaft“ führte. Jährlich vier bis sechs Betriebe sollen bei diesem Projekt auf dem Programm stehen, um sich direkt vor Ort ein Bild von deren Leistungen zu machen. „Leistungsfähige Betriebe schaffen Arbeitsplätze, Arbeitsplätze ermöglichen Wohnen und Leben in der Region, das wirksamste Mittel gegen Abwanderung,“ so der Vorsitzende Dr. Ernst Wurz.

In der ersten Juni-Woche folgte die WALDVIERTEL AKADEMIE nun einer Einladung in die Niederösterreichische Saatbaugenossenschaft nach Meires. Dispositions-Mitarbeiter Michael Buxbaum, der selbst auch im Vorstand der Kulturinstitution tätig ist, führte die Kollegen durch die 1927 gegründete Organisation. Dabei beeindruckte vor allem die Sortenvielfalt und die Vielzahl an verschiedenen Kartoffelzüchtungen. „Bis eine neue Sorte tatsächlich gelistet wird, vergehen rund zehn Jahre“, so Buxbaum. Die Niederösterreichische Saatbaugenossenschaft ist Österreichs einziger Kartoffelzüchter und zugleich die größte Saatkartoffelvermehrerorganisation. Mit rund 300 Landwirten wird in engem Kontakt zusammengearbeitet und so der Grundstein für den Erfolg im In- und Ausland gelegt.

„Es war sehr beeindruckend zu sehen und zu erfahren, wie viele Kartoffelsorten es gibt und welch intensive und gute Arbeit hier in Meires geleistet wird“, so Vorsitzender Ernst Wurz.

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