Lebensmittel-Sektor
NÖ produziert mehr Lebensmittel – Ausbau von Topfen bis Tofu
- 66,7 Millionen Euro Investitionspaket freigegeben.
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Mit gezielten Förderungen sollen Unternehmen in Niederösterreich ihre Standorte ausbauen und die regionale Wertschöpfung nachhaltig sichern.
NIEDERÖSTERREICH. Die Investitionen betreffen Unternehmen aus allen vier Landesvierteln und konzentrieren sich vor allem auf die Weiterentwicklung von Produktionsstandorten, Lagerkapazitäten und Verarbeitungstechnologien. Ziel ist es, die regionale Wertschöpfung zu stärken und die Zusammenarbeit zwischen landwirtschaftlichen Betrieben und der Lebensmittelindustrie auszubauen. "Wer investiert, setzt auf die Zukunft. Daher sind die Investitionen in der Höhe von 66,7 Millionen Euro ein kräftiges Zeichen der Wirtschaft, der Lebensmittelproduktion und der Landwirtschaft", meint Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf.
Moderne Produktion im Fokus
Ein Schwerpunkt liegt in der Milchverarbeitung. Die Berglandmilch erweitert ihren Standort in Aschbach-Markt und investiert in neue Produktionslinien für Topfen und Frischkäse. Dadurch sollen künftig jährlich bis zu 15.000 Tonnen Topfen und 7.000 Tonnen Frischkäse hergestellt werden können. Auch Verpackungs- und Hygienestandards werden durch die neuen Anlagen angepasst.
- Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf: "Wer investiert, setzt auf die Zukunft."
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Die NÖM AG in Baden erhält Unterstützung für den Ausbau ihrer Infrastruktur. Geplant sind unter anderem ein Hochregallager, ein Versandgebäude sowie Verbesserungen bei der Kühltechnik. Damit sollen Lagerprozesse effizienter gestaltet und Transportwege reduziert werden. Weitere Projekte betreffen unter anderem die Verarbeitung von Getreide und Ölsaaten, die Herstellung von Traubenkernöl und Tofuprodukten sowie Maßnahmen zur Qualitätssicherung. Auch Investitionen in Kühlung, Trocknung, Verpackung und Tierwohl sind vorgesehen.
Impulse für regionale Betriebe
Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf und Wirtschaftskammer-Niederösterreich-Präsident Wolfgang Ecker sehen in den Projekten einen wichtigen Impuls für den Wirtschaftsstandort. Die Investitionen sollen nicht nur die beteiligten Unternehmen stärken, sondern auch Auswirkungen auf Zulieferbetriebe und landwirtschaftliche Produzenten haben. Die Projekte zeigen, dass trotz wirtschaftlich herausfordernder Rahmenbedingungen weiterhin in die Modernisierung und Absicherung der heimischen Lebensmittelproduktion investiert wird.
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