Finanzierungsplan mit Polster

Die Eigenmittel sollten rund ein Drittel der Gesamtkosten betragen.
  • Die Eigenmittel sollten rund ein Drittel der Gesamtkosten betragen.
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  • hochgeladen von Marlene Mülleder

OÖ. Wer ein Haus bauen möchte, benötigt als ersten Schritt einen maßgeschneiderten Finanzierungsplan. Dafür gibt es zahlreiche Checklisten, die es bei Banken gibt, aber auch online wird man hier fündig. Somit stellt man sicher, dass auch alle anfallenden Nebenkosten, wie Steuern, Gebühren, Aufschließungskosten, Maklerprovisionen usw.) berücksichtigt werden. Ein Finanzpolster sollte unbedingt für Unvorhergesehenes miteingeplant werden.
Eine Finanzierung ohne Eigenmittel stellt ein hohes Risiko dar und wird nur in Ausnahmefällen möglich sein. Eine Faustregel besagt, dass die Eigenmittel rund ein Drittel der Gesamtkosten betragen sollten. Bei der Kreditvergabe gehen die Banken nämlich vom vermutlichen Marktwert im Falle eines Verkaufs aus, der in der Regel niedriger angenommen wird – also rund 60 bis 80 Prozent der Investitionssumme.

Haushaltsplan
In einem Haushaltplan werden die monatlichen Einnahmen und Ausgaben gegenüber gestellt. Grundsätzlich sollten nicht mehr als zwei Drittel des monatlich frei verfügbaren Einkommens zur Rückzahlung von Krediten verwendet werden. Das schafft einen kleinen finanziellen Spielraum für Unvorhergesehenes wie etwa Autoreparaturen. Wohnbaufinanzierungen sind langsfristig und laufen meist über 20 Jahre. Bei einer zu engen Finanzierung wird der Lebensstandard stark eingeschränkt.
Es sollten generell mehrere gleichartige Finanzierungsangebote eingeholt und nach gleichen Kriterien verglichen werden: Gesamtkosten, effektiver Jahreszinssatz, Kontoführungsgebühren, Risikoversicherung, Vertragsbedingungen, verlangte Sicherheiten etc. Darüber hinaus fördert das Land Oberösterreich Bau- und Umbaumaßnahmen. Ob Förderungsansprüche bestehen, kann man selbst online mit dem Wohnbauförderungsrechner kalkulieren. 
Nähere Informationen zu diesem Thema gibt es beim Konsumentenschutz der Arbeiterkammer OÖ: ooe.arbeiterkammer.at

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