OÖGKK
Bilanz 2018 nur mit Vorbehalt akzeptiert

Mit 2020 steht eine Fusion der OÖGKK mit acht weiteren Gebietskrankenkassen zur Österreichischen Gesundheitskasse bevor.
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  • Foto: OÖGKK
  • hochgeladen von Julian Engelsberger

Die Oberösterreichische Gebietskrankenkasse konnte einen Gewinn von drei Millionen Euro erwirtschaften, ist aber alles andere als zufrieden mit den Umständen.

OÖ. Vergangene Woche präsentierte die Oberösterreichische Gebietskrankenkasse (OÖGKK) ihre letzte Bilanz in budgetärer Eigenverantwortung. Grund: Mit 2020 steht eine Fusion der OÖGKK mit acht weiteren Gebietskrankenkassen zur Österreichischen Gesundheitskasse bevor. OÖGKK-Obmann Albert Maringer akzeptiert die Bilanz jedoch nur mit Vorbehalt, da vom Ministerium der Transfer von 61 Millionen Euro in die Rücklagen blockiert werde.

Der Obmann kritisiert, dass "diese 61 Millionen Euro, die in Oberösterreich erwirtschaftet wurden nicht mehr in Oberösterreich zur Verfügung stehen“.

OÖGKK-Direktorin Andrea Wesenauer konnte bei der Präsentation der Bilanzzahlen zwar einen Gewinn von drei Millionen Euro verkünden, eine große Freude darüber war jedoch nicht vorhanden. Pro Tag investiere die OÖGKK knapp sieben Millionen Euro in Gesundheitsleistungen, „der Gewinn von drei Millionen Euro reicht für einen halben Tag“, betont Wesenauer.

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