Millionenschwere Hagelschäden im Blaufränkischland
„Die Natur ist unsere Werkstatt!“

Johannes Forauer, Franz Strass und das Team der Österreichischen Hagelversicherung sind zutiefst über die Unwetterschäden erschüttert
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  • hochgeladen von Vanessa Wittmann

BLAUFRÄNKISCHLAND. Die schweren Hagelunwetter der vergangenen Tage hinterließen unglaubliche Schäden in den Weingärten des mittelburgenländischen Blaufränkischlandes. Über das Schadensausmaß informierten Diplomingenieur Johannes Forauer, Geschäftsführender Obmann Eichenwald Weine eGen, Franz Strass, Mitglied des Vorstandes Weinbauverein Horitschon und Diplomingenieur Günther Kurz, von der Österreichischen Hagelversicherung und Landesleiter Burgenland.

Das Ende der Fahnenstange

Wie aus dem Nichts bildeten sich am Samstag, den 31. Juli, schwere Hagelunwetter, welche vor allem im mittelburgenländischen Blaufränkischland millionenteure Schäden mit sich brachten.
Bei dem Lokalaugenschein auf dem Weingarten von Franz Strass, erläuterte der Winzer, dass es ein Wunder der Natur sei, was Pflanzen alles schaffen, aber irgendwann sei auch leider das Ende der Fahnenstange erreicht und dies sei nun eingetroffen. Der Weinbauer freute sich bereits sehr auf die Weinlese, da Wetterbedingt bis Samstag alles sehr gut gelaufen war, doch da machte der dichte Hagel der Lese leider einen Strich durch die Rechnung.

Rasant fortschreitender Klimawandel

Auch Diplomingenieur Günther Kurz schmerzte es sehr, die durchlöcherten Blätter anzusehen. Er ist der eindeutigen Meinung, dass die häufig, sowie heftigen Unwetter der vergangenen Wochen ein eindeutiges Anzeichen für die enorme Veränderung des Klimawandels sind und dass die Hagelsaison noch lange nicht überstanden ist.
In den vergangenen Jahren, war eines der größten Probleme der Winzer, der Spätfrost. Eine Spätfrostgefahr besteht an sonnigen Frühjahrstagen, an denen in der Nacht eine totale Windstille herrschte. Dadurch steigt die tagsüber im Boden gespeicherte Wärme auf und dies hat zur Folge, dass die Temperatur in Bodennähe rasant unter den Gefrierpunkt sinkt.

Qualität steht an erster Stelle

Alleine im Blaufränkischland wurden 1000 Hektar Wein- und Ackerfläche beschädigt und somit entstand ein Gesamtschaden von 1 Million Euro in der Landwirtschaft.
„Das Blaufränkischland ist eines der bedeutendsten Weinbaugebiete Österreichs und für außergewöhnliche Weine bekannt. Auch wenn zahlreiche Winzerinnen und Winzer in dieser Region im heurigen Jahr doppelt geschädigt wurden, geben sie ihr Bestes, um ihre Kundinnen und Kunden auch zukünftig mit qualitativ hochwertigen Weinen zu versorgen.“, so Johannes Forauer, Geschäftsführender Obmann der Eichenwald Weine eGen.

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