08.02.2017, 11:17 Uhr

Treffpunkt Gang: Betreubares Wohnen in Kemeten

Am 7. Februar 2017 luden die Oberwarter Siedlungsgenossenschaft, die Diakonie Südburgenland, die Gemeinde Kemeten und natürlich die bauausführende Firma Hirczy zur Gleichenfeier.

KEMETEN (kv). Die Nachfrage der neuen Wohnungen direkt hinter dem Gemeindehaus in Kemeten ist groß. Die neuen Mieter freuen sich auf ihren Einzug am 2. Juli dieses Jahres.

Fruchtbare Partnerschaft

Die erfolgreiche Umsetzung ist nicht zuletzt der guten Zusammenarbeit zwischen der OSG, der Diakonie und der Gemeinde Kemeten zu verdanken. "Wir haben gelernt, in dieser Kooperation Spaß zu haben und ich hoffe, das spürt man dann auch im Gebäude", sagt Sieglinde Pfänder von der Diakonie Südburgenland. "Unser Dreiergespann hat alles unternommen, damit sich die Mieter hier wohl fühlen und wie man hier langsam sieht, haben wir das auch geschafft", sagt OSG-Chef Alfred Kollar.

Angelehnt an Dorfgemeinschaft

Eine Sache sticht beim Betreten der ebenerdigen Wohnanlage besonders ins Auge: Der extrabreite, hohe und lichtdurchflutete Gang. "Dieser Bereich sollte neben dem Zugang zu den einzelnen Wohungungen eben auch ein Ort der Begegnung werden", erklärt Architekt Martin Schwartz. In den Gang sind auch Nieschen eingelassen, die mit gemütlichen Möbeln ausgestattet werden können.

Gemeinsam statt einsam
Das trifft den wesentlichen Gedanken dieses bereits bewährten Wohnkonzeptes. "So bringen wir hier auch einen Touch dörfliches Leben herein. Die Bewohner können sich auszutauschen und hocken nicht einsam in ihren Wohnungen", sagt Sieglinde Pfänder. Vor Ort sein wird Schwester Maria, die sich bei Bedarf um die diversen Anforderungen der Bewohner kümmert.
"Für die Gemeinde Kemeten ist das eines der wichtigsten Projekte und war ich schon in meiner Zeit als Vizebürgermeisgter in die Projektentwicklung involviert," sagt Neubürgermeister Wolfgang Koller. Entscheidend war natürlich auch die Lage direkt im Ortszentrum, "so haben die Bewohner kurze Wege sowohl zur Kirche, zur Gemeinde oder zum wöchentlichen Pensionistennachmittag", so Koller abschließend.
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