Coronavirus im Burgenland
Bezirkshauptmannschaft Oberwart mit Herkulesaufgaben

Die Bezirkshauptmannschaft Oberwart ist Dreh- und Angelpunkt in der aktuell anherrschenden Corona-Pandemie.
  • Die Bezirkshauptmannschaft Oberwart ist Dreh- und Angelpunkt in der aktuell anherrschenden Corona-Pandemie.
  • hochgeladen von Michael Strini

Der Betrieb der Bezirkshauptmannschaft Oberwart läuft seit mehreren Wochen auf Hochtouren.

OBERWART. "Angesichts der nach wie vor hohen Covid-19-Infektionszahlen ist die Lage in der Bezirkshauptmannschaft Oberwart natürlich sehr angespannt", schildert Bezirkshauptmann Helmut Nemeth die aktuelle Situation in seiner Behörde.

Ausweitung des Krisenstabes

Seit drei Wochen steht die Corona-Ampel im Bezirk nun auf Rot, der höchsten Stufe. Als Gesundheitsbehörde sind die Bezirkshauptmannschaften erste Anlaufstelle für das regionale Krisenmanagement. Dementsprechend agiert die Bezirksbehörde im ständigen Krisenmodus. "Die zweite Welle der Pandemie stellt die Behörde vor allem vor personelle Herausforderungen, sodass nunmehr eine zusätzliche Personalzuteilung für den in der Bezirksverwaltungsbehörde installierten Corona-Krisenstab durch das Amt der Burgenländischen Landesregierung erfolgt", so Nemeth.

12 Stunden im Einsatz

"Der Corona-Krisenstab ist täglich, auch am Wochenende, rund 12 Stunden im Einsatz. Insgesamt sind es 45 Bedienstete, die, aufgeteilt auf drei Teams, abwechselnd Dienst versehen. Zudem wird eine zentrale Contact-Tracing-Stelle in Eisenstadt eingerichtet, um die Bezirkshauptmannschaft diesbezüglich nach Möglichkeit zu entlasten", berichtet Nemeth. Das Contact-Tracing ist die telefonische Kontaktnahme und Befragung von positiv auf Covid-19 getesteten Personen, um entsprechend den Richtlinien des Gesundheitsministeriums Kontaktpersonen zu identifizieren und erforderlichenfalls ebenfalls mit Bescheid abzusondern.

Großes Arbeitspensum

Die ständige Organisation der Testungen, die unverzügliche Information der Erkrankten sowie die Identifizierung und Ausforschung von Kontaktpersonen bis hin zur Erstellung der Bescheide und die damit verbundenen Detailfragen fordern die Bezirkshauptmannschaft wie noch nie zuvor. "Die Behörde ist um rasche Information der Bevölkerung bemüht, wenn dies aufgrund des großen Arbeitsanfalles nicht gleich gelingt, steigt naturgemäß die Ungeduld", erklärt Nemeth die Zusammenarbeit mit der Bevölkerung. Eine weitere Herausforderung sei die Aufrechterhaltung des "Normalbetriebes". Ein Parteienverkehr ist derzeit – wie bei allen anderen Bezirkshauptmannschaften des Landes – nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich, so der Bezirkshauptmann abschließend.

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