Rund ein Jahr Bauzeit
Im Herbst startet Umbau des Mariasdorfer Feuerwehrhauses
- Heuer erfolgt der Startschuss für den Zu- und Umbau des neuen Feuerwehrhauses in Mariasdorf.
- Foto: Elisabeth Kloiber
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Bereits seit über zehn Jahren liegen erste Pläne eines neuen Feuerwehrhauses in Mariasdorf in der Schublade, nun sollen sie in die Tat umgesetzt werden. Der Gemeinderat muss dem Großprojekt im März nur noch offiziell zustimmen, im Spätsommer soll mit dem Bau begonnen werden.
MARIASDORF. "Der Plan für das neue Haus steht", betont Bürgermeister Wolfgang Nothnagel. Das Projekt ist zukunftsorientiert angelegt und soll den Anforderungen der nächsten 40 Jahre gerecht werden. Mit Gesamtkosten von rund 1,3 bis 1,5 Millionen Euro zählt der Um- und Zubau des Feuerwehrhauses zu den größten Investitionen der Gemeinde.
Neben Sondersubventionen des Landes wird das Projekt auch aus Rücklagen der Gemeinde mitfinanziert. Vergeben wird der Bau nach dem Bestbieter-Prinzip, wie der Ortschef erklärt. Konkret sieht das Baukonzept vor, die ehemalige Gemeindestube vollständig in den Um- und Zubau einzubeziehen. Im Zuge der Erweiterung wird die gesamte technische Ausstattung auf den neuesten Stand gebracht.
- Der Neustifter (bei Schlaining) Wolfgang Nothnagel (SPÖ) ist Bürgermeister in Mariasdorf.
- Foto: Gemeinde Mariasdorf
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Baustart nach Förderzusage
Sobald die offizielle Förderzusage des Landesfeuerwehrverbandes vorliegt, kann mit den nächsten Schritten begonnen werden. Der Bürgermeister rechnet damit, dass die Ausschreibungen bis zum Spätsommer abgeschlossen sind. Anschließend soll der Abriss der alten Fahrzeughalle erfolgen. Die Fertigstellung des Projekts ist für Herbst 2027 vorgesehen.
Die alte Gemeindestube wird vollständig in den Um- und Zubau einbezogen. Die drei Wohnungen im Obergeschoss bleiben von den Bauarbeiten unbeeinträchtigt.
Anpassung an wachsende Feuerwehr
Ein weiterer wichtiger Aspekt des Neubaus ist die Entwicklung der örtlichen Feuerwehr. In den vergangenen Jahren verzeichnete die Wehr einen deutlichen Zuwachs – insbesondere bei Jugendlichen und Frauen. Entsprechend werden die neuen Umkleidebereiche angepasst und erweitert.
- Das Lehrerteam der Volksschule Mariasdorf.
- Foto: VS Mariasdorf
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Kooperationen stärken Schulen
Neue Wohnbauten für Familien sorgen in der Gemeinde für Zuzug und steigende Kinderzahlen. Davon profitieren Volksschule, Kindergarten und Kinderkrippe gleichermaßen. Derzeit besuchen 38 Kinder die Volksschule, 60 den Kindergarten und 15 die Krippe. Sehr erfolgreich verläuft die Zusammenarbeit im Bildungscluster der Volksschulen Mariasdorf und Aschau. Ein Beispiel für die gelebte Kooperation ist der wöchentliche Besuch der Schüler aus Aschau in Mariasdorf, wo sie unter anderem den Turnsaal nutzen.
Urnenanlage
BERGWERK. Als letzter Ort der Gemeinde erhält heuer Bergwerk eine Urnenanlage auf dem Friedhof.
Nachfolge gesucht
MARIASDORF. Nachdem die Bäckerei Bayer ihr Nahversorgungsgeschäft in Mariasdorf geschlossen hat, wird derzeit nach einer Nachfolge gesucht. Interessierte können sich in der Gemeinde melden.
Mehr Informationen zum unterstützenden Unternehmen:
PIK-AS Austria GmbH

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