OSG in Großpetersdorf
Nach der Wohnungsübergabe erfolgte der nächste Spatenstich beim Billa
- Der Spatenstich für den zweiten Bauabschnitt ist erfolgt.
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Die Oberwarter Siedlungsgenossenschaft (OSG) revitalisiert und entsiegelt das ehemalige Billa-Areal in Großpetersdorf. Die ersten dreizehn Wohnungen wurden übergeben und gleichzeitig der Start für den zweiten Bauabschnitt gesetzt.
GROSSPETERSDORF. Wo früher eingekauft wurde, wird heute gewohnt. So lässt sich kurz und prägnant das OSG-Wohnprojekt am ehemaligen Billa-Areal zusammenfassen. Am Montag wurden die ersten dreizehn Wohnungen übergeben. Und im gleichen Rahmen erfolgte auch der Spatenstich für den zweiten Bauabschnitt.
In diesem entstehen neun weitere Wohnungen der Oberwarter Siedlungsgenossenschaft, von denen bereits sechs vergeben sind. "Bereits die dreizehn Wohnungen im ersten Bauabschnitt waren schon lange vergeben, dass zum Zeitpunkt des Spatenstichs sechs der neun bereits vergeben sind, ist etwas Besonderes und beweist das große Interesse", so Alfred Kollar, Obmann der OSG, der dieses Projekt als gebürtiger Großpetersdorf besonders begrüßt.
- Der erste Bauabschnitt ist fertiggestellt und verfügt über viel Grün im vorderen Bereich.
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"Grün statt grau"
Noch bevor die ersten Mieterinnen und Mieter eingezogen sind, war klar, dieses Projekt trifft den Nerv der Zeit. "Hier ist ein echtes „Grün statt Grau“-Projekt entstanden. Statt versiegelter Flächen bauen wir modernen Wohnraum mit großzügigen Grünflächen, eigener Photovoltaikanlage, nachhaltiger Luftwärmepumpe und einer Architektur, die Nachhaltigkeit und Lebensqualität verbindet. Damit haben wir auch einen Teil des Areals wieder entsiegelt und der Natur zurückgegeben", so Kollar.
Auch Bürgermeister Harald Kahr zeigte sich erfreut über die positive Entwicklung: „In Großpetersdorf tut sich derzeit sehr viel. Gerade im Ortskern entstehen neue Impulse und viele Projekte tragen dazu bei, unseren Ort noch lebenswerter zu machen. Dieses Wohnprojekt ist ein schönes Beispiel dafür, wie aus Bestehendem etwas Neues und Zukunftsweisendes entstehen kann. Es freut mich besonders, dass das Angebot so großen Anklang findet.“
- Bei der Wohnungsübergabe gab es auch Einstandsgeschenke.
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Über 800 Großpetersdorfer bei der OSG
Mit mittlerweile 400 errichteten Wohnungen ist die OSG längst ein fixer Bestandteil von Großpetersdorf. "Über 800 Menschen wohnen in einer OSG-Wohnung oder in einem Reihenhaus. Das bedeutet, rund ein Drittel der Einwohnerinnen und Einwohner in der Marktgemeinde wohnt bei der OSG. Wir haben ja auch Wohnprojekte in Welgersdorf und Miedlingsdorf", betont der OSG-Obmann.
Hinter jedem gelungenen Projekt stehen starke Partner. "Deshalb nutzen wir die Feierlichkeit auch, um Danke zu sagen – an die vielen regionalen Betriebe und langjährigen Wegbegleiter, die dieses Projekt mit ihrem Know-how möglich machen. Vom Planungsbüro BPM über die Baufirma Gaal-Petrakovics bis hin zu Elektro Unger zeigt sich einmal mehr, was entstehen kann, wenn Regionalität gelebt wird", strich Kollar hervor, der sich auch bei den Mieterinnen und Mietern für das Vertrauen bedankte.
- Alfred Kollar stellte erste Ideen für die Neugestaltung am Hauptplatz vor.
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Projekt im Zentrum in Vorbereitung
Ehe es zum Spatenstich ging, gab Kollar auch bekannt, dass das geplante Projekt im Zentrum in den Startlöchern steht. Es wurden mehrere Grundstücke gekauft und zusammengefasst. "In einem ersten Schritt entstehen Büroflächen und sechs Wohnungen. Im zweiten Abschnitt folgt der Pflegestützpunkt. Für weitere Projektideen sind wir noch offen. Unser Ziel ist, gemeinsam ein echtes Zentrum für Großpetersdorf zu schaffen", so Kollar.
"Es tut sich viel in Großpetersdorf, gerade im Zentrum gibt es viel Dynamik. Auch viele junge Frauen zeigen Unternehmerinnengeist. Das ist sehr erfreulich und belebt die Gemeinde. Das Wohnprojekt hier ist ein weiteres Beispiel", so Kahr.
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