Fridays For Future
„No more empty promises“ – Klimastreik in Oberwart
- Im Zuge des globalen Klimastreiks wurde auch in Oberwart für das Klima demonstriert.
- hochgeladen von Adela Danciu
Unter dem Motto „NoMoreEmptyPromises“ veranstaltete die „Fridays For Future“-Bewegung am Freitag eine Demonstration vor der BH Oberwart. Der Schwerpunkt lag diesmal auf den Bahnverkehr.
OBERWART. Keine leeren Versprechungen mehr. Das forderten die „Fridays For Future“-Aktivist*innen am Freitag, 19.03.2021. Im Zuge des globalen Klimastreiks fanden an diesem Tag in ganz Österreich Demonstrationen statt. Die Demonstrant*innen in Oberwart nutzten den Tag, um auf die Bahnsituation zwischen Pinkafeld und Szombathely aufmerksam zu machen.
Die Landesregierung in Burgenland hatte zuvor die Idee geäußert, einen Teil der Bahnstrecke nach Ungarn durch einen Radweg zu ersetzen. Im Zuge dessen bildete sich die Initiative „Grenzbahn“, die sich für einen Bahnausbau von Oberwart nach Szombathely ausspricht. „Ich finde es wichtig, dass diese Bahnverbindungen erhalten bleiben, da die Infrastruktur im ländlichen Bereich ohnehin nicht gut ausgebaut ist“, sagt Selina Katz von „Fridays For Future Südburgenland“. „Mir ist es wichtig, dass viele Leute für die Themen „Klima“ und „Nachhaltigkeit“ ein Bewusstsein entwickeln“, betont die 16-jährige Schülerin, die für die Organisation der Demonstration zuständig war.
Wolfgang Spitzmüller, Landtagsabgeordneter der „Grünen“, schloss sich den Demonstrant*innen in Oberwart an, um für das Klima zu kämpfen. Auch er wünscht sich die lang versprochene Bahnverbindung nach Szombathely. „Viele, in Österreich beschäftigte Ungar*innen kommen jeden Tag mit dem Auto zur Arbeit“, sagt Spitzmüller. Eine Bahnverbindung nach Szombathely sei seiner Meinung nach eine klimaschonende Alternative. Aktuell habe das Land Burgenland zwei Studien in Auftrag gegeben, die insgesamt eine Million Euro gekostet und die Vorteile der Bahn aufgezeigt hätten. „Wir bringen das Thema immer wieder ein, aber es scheitert im Moment an der Landesregierung“, meint der Abgeordnete, „Dabei wäre die Bahn eine tolle Chance. Für die Region, für die Wirtschaft, den Tourismus, aber auch, um den Menschen hier ein besseres Angebot zu bringen.“
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