Holz als nachhaltiger Baustoff
Ob Zubau oder Neubau: Nachwachsende "Ökologe" liegt im Trend
- Der Baustoff Holz ermöglicht einen nachhaltigen Wohnraum mit individueller Planung und fördert das Wohlbefinden.
- Foto: Holzbau Fürst
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Holz als Baustoff wird immer beliebter. Egal, ob bei einem Neubau oder einem Zubau - der nachwachsende Rohstoff liegt im Trend und bietet zahlreiche Vorteile.
BEZIRK OBERWART. Steigende Immobilienpreise und knapper Baugrund machen den Plan eines neuen Hauses mittlerweile schwierig. Hier kann ein Zubau eine Alternative darstellen, um den bestehenden Wohnraum nachhaltig zu erweitern.

Jedenfalls ist bei der Umsetzung der Fachmann gefragt. Umfassende Beratung kann einerseits Fehler vermeiden und andererseits neue Ideen entstehen lassen. Schließlich gibt es beim Umbau, Zubau oder Neubau viele Aspekte zu berücksichtigen - von der Statik bis zu notwendigen Genehmigungen. Immer attraktiver und beliebter bei der Gestaltung neuen Wohnraums oder eines Neubaus wird der Werkstoff Holz.
- Holz als Baustoff vereint verschiedene positive Aspekte.
- Foto: Holzbau Fürst
- hochgeladen von Lisa Stöckl
Mehrere Vorteile
"Holz vereint mehrere Vorteile in sich. Holz verfügt über gute wärmedämmende Eigenschaften und trägt zu einem angenehmen Raumklima bei. Gleichzeitig ermöglichen schlankere Wandaufbauten im Vergleich zu massiven Bauweisen einen effizienten Flächengewinn. Durch einen hohen Vorfertigungsgrad verkürzt sich oft auch die Bauzeit und damit auch die Belastung während der Bauphase", fasst Holzbau-Experte Gerald Fürst zusammen.
Letztlich ist Holz auch ein regenerierender und nachhaltiger Baustoff. "Holz wächst nach und bindet auch Kohlendioxid", so Fürst. Zudem wirkt sich Holz auch positiv und beruhigend auf die Bewohner. Holz senkt etwa die Herzfrequenz und erhöht so das Wohlbefinden. Darum werden auch immer häufiger Schulen, öffentliche Gebäude oder auch Gesundheitseinrichtungen mit oder aus Holz errichtet.
- Gerald Fürst ist Fachmann, wenn es um innovativen Holzbau geht.
- Foto: MeinBezirk/Michael Strini
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Aufstockung als Möglichkeit
Doch nicht jedes Grundstück erlaubt auch einen seitlichen Anbau. In solchen Fällen kann eine Aufstockung zusätzlichen Wohnraum schaffen, ohne weitere Fläche zu versiegeln. "Das vergleichsweise geringe Eigengewicht von Holzkonstruktionen wirkt sich dabei positiv auf die bestehende Bausubstanz aus. Ob Dachausbau, Gartenanbau oder Erweiterung im Erdgeschoss – eine durchdachte Planung sorgt dafür, dass sich der neue Gebäudeteil funktional und optisch stimmig integriert", so Fürst.
Ein durchdachter Zubau erhöht nicht nur den Wohnkomfort, sondern kann auch die Energieeffizienz des gesamten Gebäudes verbessern. Nachhaltige Materialien, moderne Dämmkonzepte und eine solide Ausführung tragen dazu bei, Betriebskosten langfristig zu senken.
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