15.11.2016, 07:49 Uhr

Südburgenland überwintert mit "Roter Laterne"

Kleinmünchen jubelte über einen verdienten 3:0-Auswärtserfolg im Südburgenland.

Gegen Kleinmünchen gab es eine 0:3-Niederlage und damit geht der FC Süd als Schlusslicht in die Frühjahrssaison.

OLBENDORF. Nachdem LUV Graz in Innsbruck mit 1:0 gewann, drohte dem FC Südburgenland bei einer Niederlage gegen Kleinmünchen die "Rote Laterne" ins Frühjahr mitzunehmen.
Die Nervosität war den Südburgenländerinnen anzusehen, die abermals umstellen mussten. Bereits in der 2. Minute gab Sandra Mayrhofer einen Warnschuss an die Latte ab. Nur zwei Minuten später rettete Pauline Zwickl auf der Linie bei einem Schuss von Viktoria Madl. Kleinmünchen drückte und Südburgenland war zwar bemüht, aber meist nur in der Defensive beschäftigt.

Unglückliches Gegentor

Nach der Anfangsdruckperiode von Kleinmünchen in der die Gäste durchaus schon mit einem oder zwei Tore führen hätten können, kamen die Heimischen besser ins Spiel und konnten es offen halten.
Genau in dieser Phase passierte aber das 0:1. Nach einem Eckball patzte Keeperin Melinda Szvorda und der Ball lande vor den Füßen von Nina Wasserbauer, die diesen dankbar zur Gästeführung einnetzte (28.) - zu dem Zeitpunkt durchaus verdient, aber in dieser Szene sehr unglücklich für die Kirchberger-Mädels.
Bis zur Pause hatte Südburgenland wieder mehrmals Glück, denn Zwickl, Szvorda und Megyeri vermochten den Rückstand knapp zu halten. Die beste Chance für das Heimteam ergab sich kurz vor der Pause, als ein schöner Drehschuss von Stefanie Lefevre nur hauchdünn am langen Eck vorbeizog (44.).

Gäste nützen Chancen, Südburgenland nicht

Auch nach der Pause waren zunächst die Oberösterreicherinnen am Drücker. Nach einem Stellungsfehler parierte Szvorda einen scharfen Lackner-Schuss aus kurzer Distanz (50.). Wenige Minuten später erhöhte aber Claudia Wenger zum vorentscheidenden 2:0 für die Gäste (56.).
Die nächsten Minuten gehörte dann den Südburgenländerinnen, die binnen weniger Augenblicke ihre besten Möglichkeiten vorfanden, aber der Ball wollte an dem Nachmittag nicht über die Linie. So scheiterten u.a. Trajcevska, Podiwinsky an einem Bein der Kleinmünchnerinnen.
Besser machten es die Gäste, denn nach einem weiteren Eckball stand abermals Wasserbauer goldrichtig und fixierte den 0:3-Endstand (66.). Einmal musste Gästekeeperin Andrea Gurtner nochmal richtig eingreifen, um den Ehrentreffer durch Lefevre zu verhindern (69.).
Damit bleibt die "Rote Laterne" den Südburgenländerinnen über die Wintermonate erhalten und ohne Verstärkungen wird auch das Frühjahr ein sehr schwieriges - wohl das schwierigste seit Bestehen des Vereins.

Bitteres 0:7 gegen Tabellenführer

Noch bitterer lief es für die ersatzgeschwächte 1b gegen Leader Erlaa. Bereits nach 6 Minuten musste Szvorda für Rehling einspringen und die Keeperinnen Julia Bezsenyi und Magdalena Eberhardt erneut am Feld aushelfen.
Ein Eigentor von Szvorda eröffnete die vorprogrammierte Niederlage nach 9 Minuten. Danach hielt sich das junge Team wacker, ehe Nina Klima für die Gäste die Vorentscheidung brachte (26.). Katharina Ikerna erhöhte auf 3:0 noch vor der Pause.
Nach Seitenwechsel legten Anna Petrusova per Elfmeter (47.), Petra Stanislavska (51.) und Nina Hann (52.) binnen fünf Minuten drei Tore nach. Den Schlusspunkt setzte erneut Petrusova wenige Minuten vor dem Schlusspfiff (85.).
Südburgenland 1b beendet die Herbstsaison am vorletzten Platz und hat ebenso akute Abstiegssorgen wie auch die "Einser". Mut macht aber, dass in den letzten Saisonen das Frühjahr praktisch immer die bessere Halbzeit darstellte.
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