Jahresrückblick 2016 – Drittwärmste Jahr der Messgeschichte

Jahresbilanz vom Onlineportal Strudengauwetter: 2016 liegt 1,8 °C über dem vieljährigen Mittel und ist das drittwärmste Jahr der Messgeschichte.

Das Jahr 2016 brachte zwölf überdurchschnittlich warme Monate. „2016 gab es fast keine langen kühlen oder kalten Wetterphasen“, sagt Peter Schuhbauer vom Onlineportal. In der Jahresbilanz liegt 2016 1,8 °C über dem vieljährigen Mittel und damit am dritten Platz in der Reihe der wärmsten Jahre seit 1946. Die zwei wärmsten Jahre der Messgeschichte stammen alle aus der jüngeren Vergangenheit: 2014, 2015. “

Temperaturen von -19°C bis +35°C

Die höchste Temperatur des Jahres wurde mit 35,1 °C am 01. Juli 2016 in Naarn gemessen. Die tiefste Temperatur des Jahres registrierte man am 01. Jänner 2016 mit -19,1 °C an der Wetterstation Haruckstein in St. Georgen am Walde.

In der Temperaturbilanz des Jahres 2016 gab es mit Ausnahme der Monate Februar (+5,0°C) und September (+3,5°C) keine extremen Ausreißer. Dennoch ist dieses Jahr mit einer durchschnitts Temperatur von 9,4 Grad und einer Abweichung zum Mittel von 1,8 °C das drittwärmste der Messgeschichte.

Es gab im Jahr 2016 14 Eistage (Maximum unter 0 Grad), 72 Frosttage (Minimum unter 0 Grad), 52 Sommertage (Maximum über 25 Grad) und 4 Tropentage (Maximum über 30 Grad).

Niederschlag

Die Niederschlagsmenge, die im Jahr 2016 im Bezirk fiel (862,6 Liter pro m²), lag genau im Mittel. Besonders dazu beigetragen haben dabei die Monate Mai (+59 %), Juli (+65 %) und Oktober (+43%). Sehr trocken waren hingegen der März (-56 %), der August (-37 %) und der Dezember (-50 %).
Es gab an 22 Tagen ein Gewitter und an 6 Tagen Graupelschauer.
Insgesamt fielen 94cm Schnee im Jahr 2016.

Sonne

Trotz 61 Nebeltagen im Jahr 2016 gab es einen kleinen Überschuss an Sonnenschein.Bezirksweit zeigte sich die Sonne um sieben Prozent länger. Das entspricht im Mittel einer um etwa 115 Stunden längeren Sonnenscheindauer. Herausragend viel Sonnenschein gab es in diesem Jahr im Juni 2016. Mit einem Überschuss von 34 Prozent. Auch der März (Abw. +8 %), der April (Abw. +29 %), der Mai (Abw. +12%), der Juli (Abw. +26%), der August (Abw. +13%) und der September (Abw. +25 %) trugen zu dem leichten Plus an Sonnenschein bei. Besonders trüb verliefen die Monate Februar und Oktober. In beiden Monaten zeigte sich die Sonne – verglichen mit dem klimatologischen Mittel – um ein Viertel kürzer.

Bericht (c) Strudengauwetter
Daten (c) Strudengauwetter

Ausführliche Infos unter http://www.wetter-strudengau.at

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