Maria Alm
29-jährige Oberösterreicherin tödlich verunglückt
- Zu einem tödlichen Alpinunfall kam es am Dienstag, den 15. August 2023.
- Foto: Bergrettung Saalfelden
- hochgeladen von Magdalena Pfeffer
Am 15. August kam es zu einen Alpinunfall, bei dem eine 29-jährige Oberösterreicherin tödlich verunglückte. Die Verunglückte wurde von der Bergrettung geborgen.
MARIA ALM. Am vergangenen Dienstag kam es zu einem tödlichen Alpinunfall in Maria Alm. Drei Oberösterreicher aus dem Bezirk Vöcklabruck unternehmen eine Wanderung über das Riemannhaus auf die 2653 Meter Hohe Schönfeldspitze. Am Abstieg am frühen Nachmittag gerieten die 29-jährige Frau und die beiden Männer im Alter von 23 und 26 Jahren in ein Hagelgewitter.
Notarzt stellt Tod fest
In einer Höhe von circa 2.580 Meter stürzte die 29-Jährige ab und konnte sich nicht mehr halten. Sie stürzte circa 200 Höhenmeter über steiles Felsgelände südlich des Gipfels ab. Ihre Begleiter setzten sofort den Notruf ab, der Notarzt des Notarzthubschraubers Martin 6 konnte jedoch nur noch den Tod der Frau feststellen.
Vier Bergretter im Einsatz
Saalfeldener Ortstellenleiter Markus Reichholf erklärt zum Unfall: "Die Besatzung des Hubschraubers Martin 6 drehte ab, da ein Tod sehr wahrscheinlich war. Wir wurden durch den Polizeihubschrauber bis zur Buchauerscharte (2269 Meter) geflogen.“ Von dort wären die Saalfeldener Bergretter aufgestiegen und hätten sich zur Verunglückten abgeseilt. Dann hätten sie die Verunglückte geborgen und für einen Abtransport aus der Luft zu einem sicheren Platz gebracht, erklärt Reichholf. Mittwochvormittags wurde sie von einem Polizeihubschrauberteam ausgeflogen. Im Einsatz standen vier Saalfeldener Bergretter.
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