Sozialer Hotspot Pinzgau
„Unsere verrückten Familien“ fördert Empathie bei Kindern
- "Unsere Verrückten Familien" von Pro Mente.
- Foto: Irrsinnig Menschlich
- hochgeladen von Magdalena Pfeffer
Das Projekt „Unsere verrückten Familien“ von Pro Mente Salzburg vermittelt Volksschulkindern in Workshops spielerisch Wissen über psychische Gesundheit. Kinder lernen dabei, wie sie psychische Erkrankungen erkennen, wo es Hilfe gibt und wie sie selbst sowie ihr Umfeld unterstützen können.
PINZGAU. Seit einem Jahr läuft das Projekt „Unsere verrückten Familien“ der Pro Mente Salzburg, das darauf abzielt, psychische Erkrankungen in Familien sichtbar zu machen und aufzuzeigen, wie Betroffene Unterstützung erhalten können. Gefördert wird das Projekt durch LEADER. "Wir möchten Kindern im Volksschulalter – speziell in der 3. und 4. Klasse – ein Verständnis für psychische Gesundheit vermitteln.
Sie sollen lernen, wie sie selbst handeln können und gleichzeitig Empathie für Menschen mit psychischen Erkrankungen entwickeln“, erklärt Daniela Glaser, die das Projekt betreut. Ein zentraler Bestandteil des vierstündigen Workshops ist, aufzuzeigen, wo man Hilfe bekommt, was Kinder selbst tun können und wie Eltern unterstützen können. „Gleichzeitig erfahren auch die Lehrpersonen, wie sie reagieren können, wenn sie merken, dass es einem Kind nicht gut geht“, so Glaser.
- Foto: Irrsinnig Menschlich
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Kinderleichtes Lernen
Die Inhalte des Workshops werden anschaulich über ein Wimmelbild vermittelt. Die Kinder schlüpfen in die Rolle von Detektiven und erkunden gemeinsam, wie es Menschen mit psychischen Problemen geht. Dabei wird in der Klasse über Lösungen diskutiert. Im zweiten Teil des Workshops werden wichtige Begriffe erklärt und der Unterschied zwischen körperlichen und psychischen Erkrankungen erläutert.
Moderiert wird das Programm von zwei Fachexperten, die viel Erfahrung im Umgang mit Krisen haben. Optional kann vor dem Workshop ein Elternabend stattfinden, um die Inhalte und Ziele des Projekts zu erläutern. „Die Hauptbotschaft lautet: Man darf und soll über psychische Probleme reden“, betont Glaser abschließend. Weitere Informationen gibt es bei Daniela Glaser unter der Telefonnummer 0699/14511802.
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