Bergbau- und Gotikmuseum Leogang
Sonderausstellung zeigt Kunstschätze der Romanik
- v.l.n.r.: Andreas Herzog (Kustos und Obmann Bergbau Museum Leogang), Rupert Klieber (Kirchenhistoriker), Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf, Roland Kerschbaum (Österr. Geistlicher und Kunsthistoriker), Hermann Mayrhofer (Ehrenobmann und Kuratoriumsvorsitzender Bergbau Museum Leogang).
- Foto: Land Salzburg/Neumayr/Hölzl
- hochgeladen von Magdalena Pfeffer
Historische Kunstwerke aus der Romanik und frühen Gotik sind derzeit im Bergbau- und Gotikmuseum Leogang zu sehen. Die Sonderausstellung widmet sich den Anfängen des Erzstifts Salzburg.
LEOGANG. Im Bergbau- und Gotikmuseum Leogang wurde eine neue Sonderausstellung eröffnet, die sich der Romanik und frühen Gotik widmet. Anhand wertvoller Kunstobjekte wird die Entstehung und kulturelle Entwicklung des Erzstifts Salzburg im Mittelalter beleuchtet.
Im Mittelpunkt der Ausstellung steht ein seltenes Limogeskreuz aus der Zeit um 1250. Ergänzt wird die Schau durch Skulpturen und liturgische Geräte, die Einblicke in die religiösen, gesellschaftlichen und künstlerischen Strömungen jener Epoche geben. Sie verdeutlichen, welche Kräfte zum Aufstieg Salzburgs zu einem der bedeutendsten und wohlhabendsten Fürstentümer Europas beitrugen.
- Foto: Land Salzburg/Neumayr/Hölzl
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„Kunstschätze erzählen Geschichte.“
„Vorausschauende Politik bescherte dem aufstrebenden Salzburg im Mittelalter Frieden und Wohlstand. Die Kunst dieser Zeit verdeutlicht, was dadurch entstehen konnte und erlaubt einen Blick in die Geschichte. Das macht Ausstellungen wie diese besonders sehenswert“, betonte Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf bei der Eröffnung.
Anhand von Exponaten aus privaten Sammlungen, des Stifts Nonnberg, der Erzabtei St. Peter, dem Museum für angewandte Kunst Wien und der Hofburg Brixen kommen bei der neun Dauerausstellung im Bergbau- und Gotikmuseum das diplomatische Geschick, das hervorragende Netzwerk und die gewaltige Schaffenskraft der ersten Bischöfe, Äbte und Äbtissinnen von Salzburg zum Ausdruck. Sie ist in dieser Form noch bis Oktober in Leogang zu sehen.
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