Fußball im Pinzgau: Mittersill gewinnt in Piesendorf mit 5:2

Maurice Entleitner-Jakob Krivanek
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PIESENDORF (vor). Der Tabellenletzte Mittersill musste in Piesendorf unbedingt punkten um den Abstand in der Tabelle nicht zu groß werden zu lassen. Die Oberpinzgauer beginnen auch gut und gehen durch Thomas Schoblocher in Führung. Vor der Pause kann Maximilian Schmid ausgleichen. Nach der Pause übernimmt kurzfristig die Seiler-Elf das Kommando und der neu eingewechselte Robi Kajic bringt die Heimischen in Front. Doch leistet sich Piesendorf schwere Patzer und Davor Saric dreht mit einem Doppelpack die Partie. Maurice Entleitner vollendet mit dem 2:4 und 2:5 den Kantersieg der Feuersinger-Truppe. 

Piesendorf-Kapitän Bernd Buchner: "Wir sind in einer schwierigen Phase. Jetzt haben wir entscheidende Spiele um den Aufstieg verloren. Die Mannschaft ist nach dem Ausgleich wieder ins Spiel gekommen und auch die Führung erzielt. Dann haben wir zwei unglückliche Tore bekommen und haben so einen Toten wieder aufgeweckt. Leider haben wir uns dann abschießen lassen. Das war schlichtweg zu wenig. Im Moment fehlt uns die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor, das uns lange ausgezeichnet hat. Aber im Prinzip weiß ich es nicht genau, an was es genau liegt. Das hat aber sicher nichts mit dem zukünftigen Trainerwechsel zu tun. Wir werden noch alles für Franz Seiler geben."

Mittersill-Trainer Kurt Feuersinger:
"Heute haben die Spieler einen besonders guten Tag gehabt. Sie haben gewusst, dass uns das Wasser schon über den Hals steht. Wir hatten schon in den letzten zwei Spiele eine ansprechende Leistung gebracht, konnte aber das nicht in Tore ummünzen, das ist uns heute aber geglückt. Kompliment an die Mannschaft. Der Sieg war auch verdient, vielleicht etwas zu hoch. Mich freut es einfach, dass die Mannschaft Charakter hat, obwohl wir hinten in der Tabelle stehen. Jetzt haben wir noch fünf wichtige Spiele, aber aufgeben werden wir sicher nicht. Wir sind eine junge Mannschaft, es fehlen zwei, drei Leithammel, die das Spiel immer in die Hand nehmen. Da wussten wir vorher schon, dass es heuer sehr schwierig wird. Aber mit einem Willen kann man was erreichen."

Mittersill-Kapitän Michael Wöhrer:
"Wir sind im ganzen Frühjahr auf Augenhöhe mit den Gegnern. In den letzten Spielen haben wir die Chancen einfach nicht verwertet. Heute haben wir uns einmal für unsere Leistung belohnt. Der Tabellenplatz passt absolut nicht zu den Leistungen, die wir bis jetzt gezeigt haben. Normalerweise müssten wir im gesicherten Mittelfeld sein. Aber bis auf Tamsweg und Mühlbach können wir jeden Gegner schlagen. Wenn wir zusammenhalten und die Liga halten, dann ist vor allem im kommenden Jahr mit dieser Mannschaft einiges drinnen. Wir sind eine eingeschworene Truppe, einfach ein cooler Haufen. Sollte man absteigen, hoffe ich, dass die Mannschaft zusammen bleibt und uns der sofortige Wiederaufstieg gelingt."

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