Triathlon: Hollaus mit starker Aufholjagd auf Rang 16.

Beim zweiten WM-Serienrennen der Saison in Hamilton (BER) konnte Lukas Hollaus gestern mit einer starken Aufholjagd den 16. Platz erreichen. Ein in Hinblick auf die im Mai startende zweijährige Olympiaqualifikation starkes Ausrufezeichen des Abios Pro Squad Athleten.

"Ich bin voll zufrieden und happy mit dem 16. Platz, obwohl der Rennverlauf nicht einfach war", so Hollaus in einem ersten Statement. "Heute bin ich dafür bezahlt worden, dass ich nicht auf- bzw. zurückgesteckt habe. Es war so schwierig die Leute in meiner Radgruppe zu motivieren, um nach vorne zu kommen."

Ich habe dann voll durchgezogen
Aber der Reihe nach: Durch die Strömungen und den Wellengang war es für den Salzburger extrem schwierig sich auf das Schwimmen zu fokussieren. "Ich musste vor allem schauen, wo ich schwimme und dass keine Lücke entsteht. Während ich in der ersten Runde noch gut dabei war, habe ich in der zweiten Runde zu viel verloren. Am Rad habe ich gefightet was möglich war und konnte dann gleich einige Plätze gutmachen. Ich sagte mir: Warum bin ich hier? Um locker Rad zu fahren oder alles zu geben? Ich habe dann voll durchgezogen, versucht die Leute in meiner Gruppe zu motivieren, um auf das Hauptfeld aufzuschließen. Nach 25 Radkilometern von 40 ist uns das auch gelungen. Kurzzeitig habe ich dann sogar noch überlegt wegzufahren, habe aber auf den insgesamt zehnmal zu befahrenden Berg gemerkt, dass mir der bisherige Rennverlauf richtig viele Körner gekostet hat", so Hollaus.

Sprung in der Weltrangliste
Der 31-Jährige versuchte sich danach noch etwas zu erholen und stieg in einer guten Position vom Rad ab. "Es war extrem schwül und ich wusste, dass das nicht so ohne werden wird. Ich bin ordentlich weggelaufen, musste aber ein paar Plätze einbüßen. Ich bin relativ lange abgesichert auf dem 19. Platz gelaufen und hab am Schluss nochmals all meine Kräfte mobilisiert und bin auf den 15. Platz vorgelaufen. Im Zielsprint musste ich den Spanier Uxio Abuin Ares vorbeiziehen lassen, den ich zuvor 25 km lang am Rad in das Hauptfeld brachte", ist Hollaus aber nicht unzufrieden. Im Gegenteil: Mit seinem zweitbesten WM-Serienergebnis hat er sich im WM-Serienranking um zehn Plätze auf Rang 23 verbessert. Auch in der morgen erscheinenden ITU-Weltrangliste könnte Hollaus einen Sprung nach vorne machen und erstmals in seiner Karriere in die Top 40 eintauchen.

Road to Tokio 2020
Das WM-Serienrennen auf Bermuda signalisierte für Hollaus nun den Auftakt zu einer langen Reise auf seiner "Road to Tokio". Der Niedernsiller nutzte den Bewerb, um wieder in einen Rennrhythmus nach einer langen und intensiven Saisonvorbereitung zu kommen. Während die Trainingskollegen Lukas und Philip Pertl bereits nächste Woche beim Weltcup in Chengdu (CHN) an den Start gehen, wird Hollaus in zwei Wochen beim WM-Serienrennen in Yokohama (JPN), beim Auftakt zur zweijährigen Olympiaqualifikationsphase, wieder abrufen, was in ihm steckt.

Autor:

Klaus Vorreiter aus Pinzgau

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