16.11.2016, 08:20 Uhr

Brandsicher” oder “es ging heiß her” - Landjugendmitglieder übten Ernstfall

UNIQA Vortrag
Brandsicher” oder “es ging heiß her”

Landjugendmitglieder übten Ernstfall

Für den Ernstfall gerüstet, fühlen sich nach einer Feuerlöscher Schulung die Mitglieder der Pinzgauer Landjugend.


Am 08. Oktober trafen sich 20 Mitglieder der verschiedenen Landjugendgruppen des Pinzgaus zu einer theoretischen und praktischen Feuerlöscher Schulung mit dem Schwerpunkt „Landwirtschaftlicher Bereich" am Gelände der Freiwilligen Feuerwehr Saalfelden.

Das im Zuge des Zertifizierten LFI Persönlichkeitslehrganges JUMP (Jung unschlagbar motivierte Persönlichkeit) durchgeführte Projekt welches von Christoph Schobersteiner geplant, organisiert und durchgeführt wurde, umfasste das Thema „Brandbekämpfung im landwirtschaftlichen Bereich“.

In den spannenden Tag starteten die Landjugendmitglieder mit einem Vortrag der UNIQA Salzburg in dem verschiedenste Versicherungsmöglichkeiten für Landwirtschaftliche Objekte vorgestellt und erläutert wurden.

Nach einer kurzen Pause ging es weiter mit Brandklassen, Löschmittel, Vorbeugung von Schadensfällen und einigen weitern feuerwehrtechnischen Themen, die vom Projektleiter Christoph Schobersteiner, selbst langjähriges Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Saalfelden, mit Hilfe einer Präsentation den Teilnehmern näher gebracht wurden.

Die Praxis

Um das am Vormittag bereits gelernte theoretische Wissen zu festigen, wurden die Inhalte in die Praxis umgesetzt. Zuerst wurde der Umgang mit den verschiedenste Handfeuerlöschern geübt, wobei der Pinzgauer Feuerschutz mit Rat und Tat beiseite stand. Heiß her ging es bei der Vorführung eines Fettbrandes und warum es so wichtig ist diesen mit einer Löschdecke zu ersticken und nicht mit Wasser zu löschen. Im Anschluss fuhr die gesamte Truppe zum Berghof der Familie Stöckl wo mittels Heusonde die Temperatur des Heustocks gemessen wurde.
Am Ende des Tages hatten alle Beteiligten viel neues gelernt und können im Notfall handeln, jedoch ist es ihnen auch möglich das ein oder andere Schadensereignis zu verhindern.


Eine großen Dank hiermit an alle für die zahlreiche Teilnahme, sowie an das Team des Pinzgauer Feuerschutz, der UNIQA Salzburg, der Familie Stöckel und den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr Saalfelden, ohne die dieses Projekt nicht möglich gewesen wäre.

Text: Christoph Schobersteiner
Bild: LJ Bezirk Pinzgau
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.