29.01.2018, 14:09 Uhr

Der Kameradschaftsbund in Dienten seit 1890

Sebastian Portenkirchner war der damalige Fähnrich des Veteranenvereins. (Foto: Archiv/Dienten)
Heimkehrende Soldaten gab es immer und so wurde in Dienten zu Ehren der verstorbenen Veteranen und im Sinne der Soldatenkameradschaft zum 1. Mal um 1890 ein Veteranenverein gegründet. Die Vereinsfahne von damals ist gut erhalten geblieben. Führende Männer des Veteranenvereins waren damals der Ditschbergbauer Josef Huber als Kommandant und der Saghäuslbauer Sebastian Portenkirchner als Fähnrich. Der alte Loiblvater, der auch ein begeistertes Veteranenmitglied war, hatte aus seiner Soldatenzeit eine zerschossene Kaiserfahne nach Hause gebracht. An den Kaiserfestsonntagen trat der "Loiblvater" stolz vor das Loiblhaus und bei der Wandlung senkte er dreimal würdevoll die Fahne in Richtung der Kirche. 1920 wurde von den Veteranen das 1. Kriegerdenkmal errichtet. Die damaligen Veteranen Johann Portenkirchner (Kramer Hans), Anton Holleis und andere Männer waren für die Errichtung des Denkmals zuständig. 
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