13.06.2017, 10:34 Uhr

Schreckensszenatio Tunnelbrand

(Foto: FF Schwarzach)

Blaulichtorganisationen üben den Ernstfall im Schönbergtunnel in Schwarzach.

"Aufgrund der Umstellung von Analogfunk auf Digitalfunk und des Austausches des 25 Jahre alten Rüstlöschfahrzeuges der Feuerwehr Schwarzach gegen ein neues, war eine Großübung im Schönbergtunnel Schwarzach notwendig", berichtet Markus Buzanich, Ortsfeuerwehrkommandant (OFK) in Schwarzach. Dazu wurde der Schönbergtunnel vergangenen Freitag abends gesperrt.

Massenkarambolage im Tunnel

Übungsannahme war ein Autobrand im Tunnel. Nachfolgende Fahrzeuge wollten wenden, wobei es zu einer Massenkarambolage kam. Insgesamt waren mehrere PKW und zwei LKW in das Übungsszenario involviert. Zusätzlich galt es, 38 verletzte Personen zu retten.

Atemschutzfahrzeug Pongau nacharlamiert

Um 19.13 Uhr wurden die Feuerwehren aus Schwarzach und St. Veit mittels Sirenenalarm zum Brand alarmiert. Unverzüglich wurden beide Tunnelportale angefahren. Mit schwerem Atemschutz wurde die Brandbekämpfung und Menschenrettung im Tunnel begonnen. Nach der ersten Lageerkundung erhöhte Übungsleiter Buzanich die Alarmstufe – die Feuerwehren Goldegg, mit dem Löschzug Weng, das Einsatzleitfahrzeug Pongau aus St. Johann, das Atemschutzfahrzeug Pongau aus Bischofshofen und der Großlüfter aus Pfarrwerfen wurden nachalarmiert.

Hydraulische Rettungsgeräte alarmiert

Während der Brandbekämpfung im Tunnel unter schwerem Atemschutz wurde auch mit dem Retten der verletzten Personen begonnen. Dazu mussten weitere hydraulische Rettungsgeräte der Feuerwehren St. Johann und Lend alarmiert werden. Mittels Schaumangriff und Großlüfter konnte der Brand schnell gelöscht werden. Verletzte Personen wurden der Sanitätshilfestelle und dem Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes übergeben.

Dank an Mitwirkende

"Insgesamt waren 134 Feuerwehrmänner und -frauen, 25 Freiwillige des Roten Kreuzes, ein Notarztteam, das Kriseninterventionsteam, die Polizei, die Landesstraßenverwaltung, sowie Verletztendarsteller an der Übung beteiligt", berichtet OFK Buzanich, der allen Mitwirkenden dankt.

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