03.05.2018, 11:04 Uhr

Was 100 Jahre vergessen ließen

Theresa Gollegger, Katrin Hettegger und Angelika Pfuner setzten sich mit 100 Jahren Geschichte auseinander.

Geschichte interaktiv erleben: Schüler des Elisabethinums St. Johann wagen einen Rückblick.

Anlässlich des 100-Jahr-Jubiläums, das die HLW und FW Elisabethinum 2017 feierte, beschäftigten sich die Maturaklassen mit hundert Jahren Geschichte. Die Zeitspanne wurde in zehn Dekaden eingeteilt, die von jeweils einer Schülerinnengruppe erforscht wurden. Die Ergebnisse sind jetzt mit QR-Code auf interaktiven Schautafeln zu sehen und mit QR-Codes via Handy oder Tablet abrufbar. Das Besondere daran ist, dass ein spezielles Ereignis jeder Dekade herausgegriffen wurde und in der Rückschau präsentiert wird.

Wissen aus 100 Jahren

"Meine Gruppe hat herausgefunden, dass 1958 die erste Ski-Weltmeisterschaft in Bad Gastein stattgefunden hat. Allein bei der Abfahrt der Herren wurden 60.000 Zuschauer geschätzt. Das war ein richtiger Startschuss für den Wintertourismus in der Gemeinde", sagte Angelika Pfuner aus St. Veit bei den Vorbereitungsarbeiten auf die Ausstellung. "Wir haben von einem Lawinenabgang in Werfenweng erfahren, der am 31. Jänner 1982 13 Schüler aus Berchtesgaden tötete. Nur fünf überlebten. Dabei handelte es sich um den größten Einsatz in der Geschichte der Bergrettung des Landes Salzburg. 400 Personen waren unter akuter Lebensgefahr im Einsatz", erzählt Katrin Hettegger. "Das hat mich besonders berührt, weil ich Pfarrwerfenerin bin und davon noch nie etwas gehört haben", ergänzte die 18-Jährige bewegt.

Im Seelackenmuseum ausgestellt

Was Angelika und Katrins Schulkolleginnen noch herausgefunden haben, kann derzeit in der Ausstellung im Seelackenmuseum in St. Veit erfahren werden. Dort ist "100 Elisabethinum – Bewegte Bilder" noch bis zum 26. Oktober 2018 zu sehen.
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