Gemeindekooperationen
Gemeinsam in die Gemeindezukunft

Auch der Generationenpark im Stadtpark der Bezirkshauptstadt ist das Ergebnis einer Gemeindekooperation. Er soll im Spätsommer diesen Jahres eröffnet werden.
  • Auch der Generationenpark im Stadtpark der Bezirkshauptstadt ist das Ergebnis einer Gemeindekooperation. Er soll im Spätsommer diesen Jahres eröffnet werden.
  • Foto: BRS/mef
  • hochgeladen von Florian Meingast

Gemeindekooperationen entlasten Mitarbeiter und steigern die Servicequalität für Einwohner.

BEZIRK (mef). Am 1. Jänner fiel der Startschuss für den Rieder Standesamts- und Staatsbürgerschaftsverband. Sein Aufgabenbereich: Die immer komplexer werdenden Standesamt- und Staatsbürgerschaftsangelegenheiten in den 30 teilnehmenden Bezirksgemeinden. Außerdem konnte das benötigte Spezialistenwissen bisher nicht in jeder Gemeinde angeboten werden. Der Vorteil: "Die Hintergrundrecherchen finden nun im Verband statt. Für die Bürger steigt die Servicequalität", sagt die Rieder Bezirkshauptfrau Yvonne Weidenholzer.

Um den zusätzlichen Arbeitsaufwand zu bewerkstelligen, wurden mit Anfang des Jahres zwei zusätzliche Arbeitskräfte bei der Stadtgemeinde angestellt. "In den teilnehmenden Gemeinden werden keine Arbeitsplätze eingespart", sagt Peter Mittmannsgruber, Amtsleiter von Ort im Innkreis. Taiskirchen, Hohenzell, Kirchdorf am Inn, Reichersberg, Lohnsburg und Eberschwang haben sich gegen einen Beitritt entschieden. "Sie können ihre Aufgaben ohne Hilfe erfüllen. Unsere Türen stehen ihnen aber offen", sagt der Rieder Bürgermeister und Verbandsobmann Albert Ortig.

Aus drei mach eins

Ebenfalls am 1. Jänner startete nach zwei Jahren intensiver Arbeit die schrittweise Eingliederung der Verwaltungsgemeinschaft Mörschwang, Weilbach und St. Georgen bei Obernberg. Sie soll einen besseren Service für die Gemeindebürger garantieren. "Dank der Gemeinschaft können sich die Sachbearbeiter auf ihre Tätigkeitsbereiche spezialisieren. Bis jetzt hat jeder mehr oder weniger alles machen müssen", sagt der Weilbacher Bürgermeister Ludwig Huber. Bis alles läuft, ist es "wahrscheinlich Ende des Jahres." Der Grund dafür ist unter anderem die noch fehlende IT-Ausstattung. "Außerdem dauert es, bis sich die Mitarbeiter an die neuen Arbeitsschritte gewöhnt haben."

Bereits Ende Oktober 2018 legte die Kooperationsgemeinschaft "Stadtregionen" für Ried eine Strategie zur Verbesserung der Naherholungsstrukturen fest. Die Gemeinschaft besteht aus 15 oberösterreichischen Städten und ihren umliegenden Gemeinden. Unterstützt wurden die Stadt- und Gemeindeverantwortlichen vom Regionalmanagement Oberösterreich. Das Resultat ist das Projekt "Generationenpark" im Rieder Stadtpark. Der Park ist eine Ergänzung zum überregionalen Erholungsangebot. Davon sollen auch Aurolzmünster, Hohenzell, Mehrnbach, Neuhofen und Tumeltsham profitieren. Fertig soll der Generationenpark im Frühsommer werden.

Zu den Projekte

Der Rieder Standesamt- und Staatsbürgerschaftsverband ist im Stadtgemeindeamt untergebracht. Um den reibungslosen Betrieb zu garantieren, wurden die Räumlichkeiten um Büros, feuerfeste Aktenaufbewahrungsplätze und ein ungefähr 150 Laufmeter großes Archiv erweitert. Kosten der Umbauarbeiten: 91.000 Euro. Die Öffnungszeiten finden Sie unter ried.at.

Zur Verwaltungsgemeinschaft: Peter Schneglbacher aus Weilbach übernahm die Amtsleitung. Die Mitarbeiter im Gemeindeamt sind für Öffentlichkeitsarbeit, Kinderbetreuung, Gemeindeprojekte und die allgemeine Verwaltung zuständig. Rechnungswesen und Finanzverwaltung sind der Gemeinde Sankt Georgen zugewiesen. Für Abfallwirtschaft, Bauamt und Raumordnung sind die Mitarbeiter der Gemeinde Mörschwang verantwortlich.

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