Gemeindekooperationen

Beiträge zum Thema Gemeindekooperationen

Vor allem im Bauhof-Bereich arbeiten viele Gemeinden im Bezirk schon seit langem erfolgreich grenzübergreifend zusammen.

Kooperation über alle Grenzen hinweg
So arbeiten die Gemeinden zusammen

Die Kooperationen im Bezirk reichen von Kinderbetreuung bis hin zu Verwaltungsgemeinschaften. WELS, WELS-LAND. Gemeindekooperationen werden in Wels-Land gepflegt. "Das Ziel war schon immer durch die Bank: Zusammenarbeiten und die Ortsschilder an der Stelle stehen lassen, wo sie sind", sagt Andreas Stockinger, Ortschef von Thalheim und Bürgermeistersprecher, und lacht. Und er hat Grund für gute Laune. Der Landesrechnungshof stellt schon seit Jahren der Region ein gutes Zeugnis aus. Während den...

  • Wels & Wels Land
  • Mario Born
Die vier Mühlviertler KEM-Manager Johannes Traxler (Energiebezirk Freistadt), Johannes Großruck (KEM Donau-Böhmerwald), Simon Klambauer (KEM Sterngartl-Gusental), Herwig Kolar (KEM Urfahr-West). - v.l.
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Bezirk Rohrbach
37 Gemeinden im Bezirk kooperieren beim Klimaschutz

Arbeitstreffen in Sarleinsbach betonte Bedeutung der Gemeindekooperationen beim Klimaschutz BEZIRK ROHRBACH (alho). Bei einem Arbeitstreffen der Manager der vier Mühlviertler Klima- und Energiemodellregionen (KEM) in Sarleinsbach, wurde die Bedeutung der Gemeindekooperationen beim Klimaschutz hervorgehoben. Insgesamt sind bereits 87 Mühlviertler Gemeinden Mitglied in einer Klima- und Energiemodellregion und setzen vielfältige Projekte in den Bereichen Klimaschutz, Erneuerbare Energie,...

  • Rohrbach
  • Alfred Hofer
Gemeinden sparen durch Kooperationen Geld und verbessern Leistungen für Bürger.

Kommentar
Gemeindekooperationen: Eine steinige und langwierige Prozedur

Bis sich Gemeinden auf Kooperationen geeinigt und alle Details fixiert haben, ist es oft ein langer, steiniger Weg. BEZIRK. Gemeinsame Ziele, Interessen und Wünsche müssen gefunden sowie verhandelt und Aufgabengebiete verteilt werden. Im Fokus hat dabei immer der Nutzen für die Gemeinden und die Bevölkerung zu stehen. Viel Verhandlungsgeschick und Ausdauer dürften auch bei den Verantwortlichen der 30 am Rieder Standesamt- und Staatsbürgerschaftsverband beteiligten Gemeinden nötig gewesen sein....

  • Ried
  • Florian Meingast
Auch der Generationenpark im Stadtpark der Bezirkshauptstadt ist das Ergebnis einer Gemeindekooperation. Er soll im Spätsommer diesen Jahres eröffnet werden.

Gemeindekooperationen
Gemeinsam in die Gemeindezukunft

Gemeindekooperationen entlasten Mitarbeiter und steigern die Servicequalität für Einwohner. BEZIRK (mef). Am 1. Jänner fiel der Startschuss für den Rieder Standesamts- und Staatsbürgerschaftsverband. Sein Aufgabenbereich: Die immer komplexer werdenden Standesamt- und Staatsbürgerschaftsangelegenheiten in den 30 teilnehmenden Bezirksgemeinden. Außerdem konnte das benötigte Spezialistenwissen bisher nicht in jeder Gemeinde angeboten werden. Der Vorteil: "Die Hintergrundrecherchen finden nun im...

  • Ried
  • Florian Meingast

Standesamtsverband mit Sitz in Grein ab 2019 geplant

BEZIRK PERG, GREIN. Der Greiner Gemeinderat fällte am Donnerstag der Vorwoche einstimmig den Grundsatzbeschluss für die Schaffung eines Standesamtsverbands. "Wir sind in Vorbereitung eines Verbands, bei dem der Sitz in Grein ist", sagte Bürgermeister Rainer Barth (VP). Momentan wird ausgearbeitet, welche Agenden zentral erledigt werden können. Beteiligt sind an den Bestrebungen neben Grein die Gemeinden Arbing, Saxen, Klam, Baumgartenberg, Mitterkirchen und Münzbach. Interesse haben auch Bad...

  • Perg
  • Michael Köck
Klaus Niedermair, Redakteur der BezirksRundschau Linz-Land.

Gemeinsam die Zukunft gestalten

Ob eine Kooperation bei der Buchhaltung bis zur gemeinsamen Nutzung eines Bauhofs oder eines Feuerwehr-Zeughauses: Immer mehr Kommunen im Bezirk Linz-Land blicken über den Tellerrand und arbeiten mit den Umlandgemeinden zusammen. Das zeigt sich im Fall des Bauhofs H.O.K. sogar bezirksübergreifend. Kooperationen sichern die Selbstständigkeit der Gemeinden. Zusammenarbeit über Gemeindegrenzen hinweg und gleichzeitig Entscheide-Befugnisse auf kürzestem Weg sind kein Widerspruch, sondern machen die...

  • Linz-Land
  • Klaus Niedermair
Für Gemeindebundpräsident Hans Hingsamer braucht die Gemeinde der Zukunft ein gutes Bürgerservice vor Ort. Spezialaufgaben werden hingegen in Dienstleistungszentren erledigt, wo mehrere Gemeinden zusammenarbeiten.

Wie zukunftsfit sind unsere Gemeinden?

In nächsten Jahren warten große Herausforderungen auf Gemeinden – Kinderbetreuung, Pflege, Zusammenarbeit sind nur drei Schlagworte. EGGERDING. Warum er Kooperationen sinnvoller findet als Zwangsfusionen und wie für ihn die Gemeinde der Zukunft aussieht, erzählt Gemeindebund-Präsident Hans Hingsamer im Interview. Was wird Ihres Erachtens die größte Herausforderung, die es für Gemeinden in Zukunft zu meistern gilt? Hingsamer: Die größte Herausforderung wird die Sicherstellung der...

  • Schärding
  • Michelle Bichler
Maximal neun Hallenbäder sollen bestehen bleiben.
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Sorgenkind Hallenbad: Warmes Nass ist ein teurer Spaß

Ein Schwimmbad zu betreiben, bedeutet für die meisten Gemeinden einen Abgang im Budget. ENNSTAL. Die Antwort des Landes OÖ in solchen Fällen heißt in der Zukunft: Schließen. Gerade für das Ennstal-Hallenbad im strukturschwachen Ennstal könnte es eng werden: Das Bad wurde 1976 errichtet und kurz vor der 2000-er Wende saniert. Im Jahr 2015 lockte es 35.600 Bade- und Saunabesucher an. Betrachtet man aber den für die oö. Bäderstudie relevanten, 30-minütigen Radius, hätte das Bad Potential für...

  • Steyr & Steyr Land
  • Lisa-Maria Auer
Wenn es keine Gemeinden mehr unter 1000 Einwohnern geben soll, geht es 13 Gemeinden im Bezirk an den Kragen.
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Gemeinden fusionieren – ein schwieriger Plan

Keine Gemeinden mehr unter 1000 Einwohnern – das fordert FPÖ-Landesrat Elmar Podgorschek. 13 Gemeinden wären im Bezirk betroffen. BEZIRK (wies). Aigen und Schlägl, Rohrbach und Berg haben 2015 gezeigt, wie Gemeindefusionen funktionieren. FPÖ-Landerat Elmar Podgorschek, zuständig für die Gemeindeaufsicht, will inneffiziente Kleinstgemeinden zusamenlegen. Er lässt mit der Aussage aufhorchen, dass es künftig keine Gemeinden mehr unter 1000 Einwohnern geben soll. Davon wären im Bezirk 13 von 40...

  • Rohrbach
  • Karin Bayr
Bernhard Felderer: „Es geht darum, auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten und trotz gesteigerter Aufgaben handlungs- und gestaltungsfähig zu bleiben."

Kommunale Sommergespräche: Bernhard Felderer fordert mehr Zusammenarbeit der Gemeinden

Unter dem Titel "Können wir uns den ländlichen Raum noch leisten?" sprach Bernhard Felderer, Fiskalratsvorsitzender und ehemaliger Chef des Insituts für Höhere Studien (IHS), vor den Teilnehmern der zehnten Kommunalen Sommergespräche in Bad Aussee. BAD AUSSEE. „Von allen Ebenen waren die Gemeinden in den letzten acht Jahren die mit Abstand diszipliniertesten", so Felderer gleich zu Beginn seines Statements. Trotzdem sieht er noch Sparpotenzial: „Es geht darum, auch in wirtschaftlich schwierigen...

  • Wolfgang Unterhuber
Herbert Fürst und Gisela Gabauer wollen die bisherige Zusammenarbeit der Gemeinden intensivieren.
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Gallneukirchen und Engerwitzdorf prüfen Kooperationsmöglichkeiten

ENGERWITZDORF/GALLNEUKIRCHEN. Die Bürgermeister Gisela Gabauer aus Gallneukirchen und Herbert Fürst aus Engerwitzdorf treffen sich seit Antritt ihrer Bürgermeisterfunktion regelmäßig zu einem Gedankenaustausch. Daraus entwickelten sich auch Ideen für eine intensivere Zusammenarbeit der beiden Gemeinden. Auf ihre Initiative hin trafen sich politische Vertreter und die Amtsleiter der beiden Gemeinden, um mögliche Kooperationen prüfen zu lassen. Dies soll noch vor dem Sommer geschehen. Die beiden...

  • Urfahr-Umgebung
  • Ruth Dunzendorfer
Die Bürgermeister wollen enger zusammenarbeiten: Martin Tanzer (Alberndorf), Ernst Lehner (Katsdorf), Gisela Gabauer (Gallneukirchen), Herbert Fürst (Engerwitzdorf) und Ferdinand Kaineder (Altenberg).
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Fünf Gusentalgemeinden setzen auf Kooperation

GUSENTAL. Die Bürgermeister von Alberndorf, Altenberg, Engerwitzdorf, Gallneukirchen und Katsdorf wollen künftig enger zusammenarbeiten. Rund 26.500 Einwohner umfassen die Gemeinden, die von wirtschaftlicher Dynamik und hoher Wohnqualität geprägt sind. "Es ist geplant die Gemeindekooperationen auszubauen, dazu werden die Führungskräfte der Gemeindebediensteten in Ideenworkshops arbeiten. Es sollen die Arbeitsabläufe optimiert und damit auch Kosten gespart werden", bekräftigt Regionsobmann...

  • Urfahr-Umgebung
  • Ruth Dunzendorfer
Die Engerwitzdorfer Felder reichen tief in das Gallneukirchner Zentrum hinein.
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Gemeindefusion? Alle sagen "Ja, aber ..."

Seit 1. Jänner 2015 gibt es in der Steiermark nur mehr 287 statt 539 Gemeinden. Im Bezirk bewegt sich weniger. BEZIRK (fog). Der Landesrechnungshof spricht sich im aktuellen Prüfbericht für mehr Fusionen der 444 oö. Gemeinden aus – nicht nur wegen der Geld-ersparnisse, sondern weil sich Kleinstgemeinden beim Service für Bürger härter tun. Fusionen erhöhen die Qualität für die Bewohner. In Urfahr-Umgebung existiert eine "echte" Verwaltungsgemeinschaft zwischen den Gemeinden Reichenau (1260...

  • Urfahr-Umgebung
  • Gernot Fohler
Josef Eidenberger

Landesrechnungshof bestätigt: Zusammenarbeit von Gemeinden spart Geld und verbessert die Qualität

BEZIRK. Der besondere Mehrwert von Gemeinde-Verwaltungsgemeinschaften liegt in der höheren Leistungsqualität für die Bürger. Das hat der Landesrechnungshof in seinem aktuellen Prüfbericht festgestellt. Außerdem hat er zusätzliches Sparpotential durch Fusionierung der Gemeinden errechnet. SPÖ-Gemeindesprecher Josef Eidenberger stellt dazu klar: „Die Gemeinden punkten durch Bürgernähe und ihre Leistungen. Weil diese Leistungen durch Verwaltungsgemeinschaften verbessert werden können, gilt es...

  • Urfahr-Umgebung
  • Gernot Fohler
Karl Anderwald lädt seine Studenten des "Public Management" und interessierte Zuhörer zum "Tag der Kommunalpolitik"

Tag der Kommunalpolitik an der FH Spittal

Am "Tag der Kommunalpolitik" werden Gemeinestrukturen diskutiert. SPITTAL (ven). Die Fachhochschule Spittal veranstaltet jährlich den "Tag der Kommunalpolitik". Er dient einem Vergleich der verschiedenen Politikmustern in der lokalen Selbstverwaltung. Mit einem Blick über die Staatsgrenzen hinaus wird diesmal am 18. Oktober ab 9 Uhr die ideale Größe der Gemeinden sowie die Herausforderungen und Möglichkeiten der interkommunalen Zusammenarbeit diskutiert. Klein versus Groß Nach der Begrüßung von...

  • Kärnten
  • Spittal
  • Verena Niedermüller
Die gemeinsame Prüfung der Gemeinden soll unter anderem Aufschluss über das Einsparungspotenzial durch Kooperationen geben.

Fünf Gemeinden im Visier des Landesrechnungshofes

Der Rechnungshof wirft ein Auge auf Grieskirchen, Pollham, St. Georgen, Schlüßlberg und Tollet. BEZIRK (mak). Erst vor wenigen Wochen ließ der Unternehmer und ehemalige Präsident der Industriellenvereinigung Klaus Pöttinger mit seinem neuen Vorstoß in Sachen Gemeindezusammenlegungen aufhorchen. Ihm schwebt die Fusion von Grieskirchen, Pollham, St. Georgen, Schlüßlberg und Tollet zu einer 10.000-Einwohner Stadt vor. Er erhofft sich dadurch eine finanzielle Entlastung der Familien durch weniger...

  • Grieskirchen & Eferding
  • Margit Koudelka
Peter Oberlehner
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Kooperationsregionen schaffen

Bis zu sechs Gemeinden könnten sich bestimmte Einrichtungen teilen BEZIRK (bea). Peter Oberlehner aus Pötting, Bürgermeistersprecher (VP) und Vizepräsident des oö. Gemeindebundes, hält Gemeindezusammenlegungen für den falschen Weg. Stattdessen schlägt er enge Kooperationen vor. BezirksRundschau: Unternehmer Klaus Pöttinger hat die Zusammenlegung von fünf Gemeinden im Bezirk vorgeschlagen. Warum sind Sie gegen diese Idee? Peter Oberlehner: Wer nur rechnen kann, hat in der Regionalpolitik nichts...

  • Grieskirchen & Eferding
  • Bernadette Aichinger
Gemeinsam würden Grieskirchen, Tollet, St. Georgen, Schlüßlberg und Pollham eine Stadt mit 10.000 Einwohnern ergeben.
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Bürgermeister sprechen sich für Kooperationen aus

BEZIRK (bea). „Klaus Pöttinger ist als Visionär unterwegs. Ich glaube nicht, dass sich seine Idee im Moment realisieren lässt“, sagt die Grieskirchner Bürgermeisterin Maria Pachner (VP). Wie die meisten ihrer Amtskollegen spricht sich auch Pachner für Kooperationen statt Zusammenlegungen aus: „Ich bin durchaus dafür, dass wir die Zusammenarbeit mit Tollet und St. Georgen noch weiter intensivieren. Doch es sollen keine ländlichen Strukturen zerstört werden, welche die Bürger liebgewonnen haben.“...

  • Grieskirchen & Eferding
  • Bernadette Aichinger
Gemeinderat Michael Grath und Stadtrat Markus Riedmayer

Voranschlag für Budget 2013

BADEN. Auch wenn der Budgetvoranschlag für das Jahr 2012 noch nicht offiziell vorgestellt wurde, hat die SPÖ unter Gemeinderat Michael Grath und Stadtrat Markus Riedmayer einiges daran auszusetzen. "Wir erachten es als unsere Pflicht dieses Werk kritisch zu prüfen und daraus resultierende Kritik auch zeitgerecht zu äußern", so Grath. Grundtenor ist die Kritik am mangelnden Willen der schwarz-grünen Stadtregierung zu Innovation, Umsetzung von Sparideen sowie zur Stadtentwicklung. Besonders...

  • Baden
  • Elisabeth Martschini
Oranges Quartett: EU-Parlamentarier Ewald Stadler (2. v. re.) mit NAbg. Ursula Haubner, Florian Heimbucher (Stadtparteiobmann Bad Hall) und Günther Fürweger (re.) von der BZÖ-Ortsgruppe Steyr. Foto: Thöne

Verwaltungen stärker straffen

BZÖ-Spitzenpolitiker Ewald Stadler zu Gast beim orangen Bezirkstag in Steyr STEYR. Für eine Durchforstung der Verwaltungsaufgaben in Stadt und Gemeinden sprach sich der EU-Parlamentarier Ewald Stadler auf seiner Bezirkstour aus. Es gelte, bei den Städten mit eigenem Statut anzufangen. „Der Finanzdruck erzeugt Reformdruck“, betonte er. Kritisch steht der BZÖ-Politiker – er ist seit Dezember 2011 im EU-Parlament vertreten – Gemeindekooperationen gegenüber. Er warnt in diesem Zusammenhang vor...

  • Steyr & Steyr Land
  • Sabine Thöne
Bürgermeister Manfred Kalchmair: „Die Gemeinden kooperieren schon mehr, als öffentlich wahrgenommen wird.“ Foto: Thöne

„Gemeinden müssen noch enger zusammenarbeiten“

Manfred Kalchmair wurde zum Vizepräsidenten des OÖ. Gemeindebunds gewählt. SIERNING. Seit knapp zwei Monaten ist Siernings Ortschef Manfred Kalchmair (SP) Vizepräsident des OÖ. Gemeindebunds. Im Interview spricht er über Gemeindekooperationen,die Schuldenbremse und den Verlust der Triple A-Bonität. BezirksRundschau: Sie sind seit Dezember Vizepräsident des OÖ. Gemeindebunds und seit Mai Vorsitzender des Sozialdemokratischen Gemeindevertreterverbands OÖ. Wie lassen sich diese neuen Aufgaben...

  • Steyr & Steyr Land
  • Sabine Thöne

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