Ausschuss-Obmann Stummer zieht Bilanz
"80 Prozent der Verkehrsthemen in Ried umgesetzt"
- Rieds Vizebürgermeister Peter Stummer (SPÖ) ist Obmann des Verkehrsausschusses.
- Foto: SPÖ
- hochgeladen von Bernadette Wiesbauer
Vizebürgermeister und Obmann des Verkehrsausschusses Peter Stummer zieht eine umfassende Bilanz über die Arbeit der letzten fünf Jahre: Von rund 350 behandelten Verkehrsthemen konnten mehr als 80 Prozent umgesetzt oder abgeschlossen werden.
RIED. Viele Projekte gingen laut Stummer direkt auf Anliegen aus der Bevölkerung zurück – von Verkehrsproblemen in Wohngebieten bis hin zu konkreten Gefahrenstellen. „Wir haben zugehört, rasch reagiert und Lösungen umgesetzt. Das ist für mich der Anspruch an kommunale Politik", so der Ausschuss-Obmann. Umgesetzt wurden laut Stummer zudem zahlreiche Parkregelungen, Kurzparkzonen und Ladezonen sowie zahlreiche Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit wie Markierungen, Spiegel oder Temporegelungen. Zusätzlich wurden die Behindertenparkplätze ausgebaut, die Straßenbeleuchtung unter Bedacht auf höhere Energieeffizienz verbessert und moderne Lösungen wie digitales Parken eingeführt. Insgesamt umfasst die Liste rund 280 durchgeführte Maßnahmen. "Der Verkehrsausschuss ist ein Gremium, das konkrete Probleme löst – sachlich, konstruktiv und mit klarer Umsetzungsorientierung. Wir arbeiten nicht nur, wir liefern", so Stummer.
Verbesserungen für die Rieder
Bei allen Maßnahmen sei es immer sein Ziel gewesen, konkrete Verbesserungen für die Rieder herbeizuführen und den Klimaschutzgedanken zu verfolgen. "Klimaschutz im Verkehr funktioniert nur mit Hausverstand: weniger unnötiger Verkehr, sichere Wege und moderne Infrastruktur. Genau diesen Weg gehen wir konsequent weiter", so Stummer, der sich bei allen Mitgliedern des Verkehrsausschusses und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der
Stadtgemeinde bedankt.
Mobilitätskonzept im Fokus
Seit 2023 verfügt die Stadt Ried über ein Mobilitätskonzept, das von der Planungsfirma komobile ausgearbeitet wurde. Dieses Konzept zielt zusammengefasst auf eine nachhaltige Verkehrsberuhigung und die Attraktivierung umweltfreundlicher Fortbewegungsmittel ab. Im Zentrum stehen die Verlagerung des Durchgangsverkehrs auf einen Cityring, die Stärkung des Fuß- und Radverkehrs sowie die Aufwertung der Innenstadt. "Wir haben mit dem Mobilitätskonzept die richtigen Grundlagen bereits erarbeitet. Jetzt ist es entscheidend, dieses Konzept konsequent umzusetzen. Denn wer heute nicht handelt, wird morgen vor größeren Herausforderungen stehen. Deshalb braucht es jetzt Entschlossenheit in der Umsetzung."
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