Kommentar aus Rohrbach
Für Rohrbacher Pendler darf nicht noch mehr Zeit auf der Strecke bleiben
- hochgeladen von Sarah Schütz
Ob es möglich ist, ein Schleudertrauma vom Kopfschütteln zu bekommen? Wenn ja, dann sind aktuell viele Rohrbacher gefährdet. Denn die Situation auf der Nibelungenbrücke löst bei den meisten großes Unverständnis aus.
Wütend sind die Pendler vor allem auch auf einige Linzer, die diese Zustände kleinreden. So heißt es in einem Kommentar auf Facebook, dass Rohrbach ein Wochenendfahrverbot für Kennzeichen, die mit "L" beginnen, einführen sollte. So würden alle zum Klimaschutz beitragen. Weiters schreibt jemand, dass dann der Speckabsatz drastisch einbrechen würde. Doch wen wundert es, dass die Rohrbacher wütend sind? Zuerst stehen sie im Stau, kommen in weiterer Folge zu spät in die Arbeit oder in die Schule und dürfen sich dann auch noch unnötige Kommentare anhören. Diese "Erdäpfelfresser" und "Bauernschädln" werden in der Stadt aber offenbar gebraucht, sonst würden sie nicht dorthinfahren.
Straßenbahn fährt nicht bis nach Rohrbach
Vielfach werden die Pendler darauf hingewiesen, einfach die Bim, die Bahn oder den Bus zu benutzen. Für die, die es nicht wissen: Von Rohrbach nach Linz existiert keine Straßenbahn. Eine Alternative ist die Mühlkreisbahn – wenn nicht gerade Gleisarbeiten stattfinden, die übrigens noch bis 19. April andauern. Natürlich kann man auch den Schienenersatzverkehr nutzen. Hier werden Gäste gebeten, Zeitreserven einzuplanen. Eh klar, die Rohrbacher haben ja alle Zeit über Zeit. Die Fahrt von Aigen-Schlägl nach Linz dauert ja nur eineinhalb Stunden, da kann man ruhig noch ein bisschen früher aufstehen und Zeitreserven einplanen. All jene, die Kinder haben, müssen in Zukunft halt auch flexibler werden. Eine weitere Möglichkeit wäre, den Bus zu nutzen. Meinen Kritiker damit die Busse, die ebenfalls spätestens auf der Nibelungenbrücke im Stau stehen?
Gefordert wurde in den Kommentaren auch ein Fahrverbot über die Nibelungenbrücke für alle Pkw, die mit einer einzigen Person besetzt sind. Fahrgemeinschaften sollen gebildet werden. Eine bahnbrechende Idee. Denn schließlich müssen alle Rohrbacher zur selben Zeit beim selben Arbeitgeber sein. Aber im Ernst: Alle, die die Möglichkeit und eine gute Verbindung haben, nutzen ohnehin die öffentlichen Verkehrsmittel. Auch Fahrgemeinschaften werden gebildet, sofern das machbar ist. Es muss eine Lösung her, damit für Pendler nicht noch mehr Zeit auf der Strecke bleibt.
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