Kosmetikstudio Janka
Die Beautyoase im ehemaligen "Moser-Haus"

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"Janka Kosmetik und Fußpflege" verwöhnt Besucher ab sofort in größeren, helleren Räumlichkeiten. 

HASLACH (anh). "Man fühlt sich fast wie eine Prinzessin", sagt Silvia Janka, während sie die Stufen zu ihrem neuen Kosmetikstudio hochsteigt. Und tatsächlich, schon der Vorplatz wirkt edel und mondän und vor allem sehr groß. Zwei kupferfarbene Skulpturen, imposante Gesichter, die ein erstes Indiz dafür sind, was hier hinter den Kulissen alles geschieht, weisen den Weg zum Eingang. Über den vier Säulen, die das Gewölbe über der Glastür stützen, thront ein großer Balkon. Drinnen wird es noch geräumiger. Farbenfrohe, bequeme Couchsessel machen schon das Warten im Foyer mit Empfangspult zu einer entspannten Sache. Warme Farben – von Brombeer- bis hin zu Gold-Tönen –, große, lichtdurchflutete Räume und florale Deko-Elemente schaffen von Beginn an ein Wohlfühl-Ambiente. Das war der Chefin auch besonders wichtig, wie sie verrät: "Es sollte eine Wohnzimmer-Atmosphäre haben und auf keinen Fall zu steril werden." In den vier Behandlungsräumen stehen braune Liegen bereit und auch die Musik kann man dort frei wählen.

Highlight: Doppelkabine 

Highlight für Freundinnen, Schwestern oder Tochter-und-Mutter-Gespanne: eine Doppelkabine. Mittels eines Trennelements lassen sich so zwei Behandlungsräume in einen großen verwandeln. "Wenn man sich zu zweit einmal drei, vier Stunden verwöhnen lassen möchte, ist das ideal", lädt die Chefin ein. Ihren vier Mitarbeiterinnen und dem Lehrling, der seit Mai ebenfalls mit an Bord ist, steht nun auch ein Aufenthaltsraum samt vollwertiger Küche zur Verfügung. "Wir kochen gerne Gesundes, da ist das natürlich essentiell", meint sie.

Von 70 zu 160 Quadratmetern 

Insgesamt sind es 160 Quadratmeter, auf denen sich Janka und ihr fünfköpfiges Team nun austoben können. Damit haben sie nicht nur mehr Platz für ihre Firma geschaffen, sondern auch gleichzeitig einem jahrhundertealten Gebäude, das die meisten aufgrund der Vorbesitzer noch als "Moser-Haus" kennen, wieder Leben eingehaucht. Heute gehört es Gunda Haberkorn und Heinz Bayer. "Es stand schon lange leer, vor 30 Jahren befand sich einmal ein Lebensmittelgeschäft darin", verrät Janka. Als die Räumlichkeiten im alten, nur 70 Quadratmeter großen Studio am Markplatz schließlich schon aus allen Nähten platzten, warf sie einen ersten Blick auf das Haus in der Sternwaldstraße 1. "Eigentlich hatte ich gar nicht vor, die Firma so zu vergrößern, aber irgendwann passten all meine Pläne irgendwie nicht mehr auf das eine Blatt Papier", schmunzelt sie und betont: "Aber es war viel Arbeit, es war ein Jahresprojekt." Dass der Themenkreis Kosmetik, Fußpflege und Massage für die Menschen einen immer größeren Stellenwert bekommt, zeigen ihr die Buchungen. Unter der Woche gehen in ihrem Studio viele ein und aus und jede Woche könne man auch eine Hand voll Neukunden begrüßen. Vor allem der Bereich "Permanent Make-Up" boomt laut Janka derzeit. Aber auch Wellness steht hoch im Kurs. "Generell haben die Leute heutzutage einfach immer mehr Freizeitstress. Sich dann und wann eine kurze Pause zwischendurch zu gönnen, wird für viele immer wichtiger", weiß sie aus Erfahrung.

Eröffnungsfeier bei Sonne, Musik und guter Laune

Seit Anfang Mai empfangen Silvia Janka und ihr Team ihre Gäste bereits in den neuen Lokalitäten in der Sternwaldstraße 1 in Haslach. Am 17. Mai öffneten sie im Rahmen eines "Tages der offenen Tür" die Pforten den ganzen Tag über für Interessierte. Bei Sekt, Kaffee, süßen Köstlichkeiten, der passenden Musik und strahlendem Sonnenschein wurden die hellen und großen Räumlichkeiten begutachtet – Probeliegen auf den neuen, bequemen Kosmetikstühlen inklusive. Gesegnet wurde das Studio an diesem Tag ebenfalls. So manch einer nutzte auch gleich die Gelegenheit, um sich einen Termin bei den Kosmetikerinnen zu sichern.

Wie alles begann: Ein Blick zurück zum Anfang

Silvia Janka stammt aus Kasten und schloss ursprünglich eine Lehre im Gastgewerbe ab. Später ließ sie sich im Friseur- und Kosmetikstudio Cupak umschulen und absolvierte dort eine zweite Lehre. Als die Eigentümerin jene Räume, die für Kosmetikbehandlungen reserviert waren, nicht mehr weiterführen konnte, galt plötzlich für Janka das Motto "Alles oder nichts": "Es hieß, entweder würde man das Kosmetikstudio auflösen oder jemand, also ich, übernimmt es." Viele schlaflose Nächte folgten, doch schließlich sprang Janka "ins kalte Wasser", wie sie es selbst bezeichnet, und nahm die Herausforderung an. Allerdings unter einer Bedingung: Dass ihre Kollegin Cornelia Bernecker, die auch im alten Studio bereits die rechte Hand der damaligen Chefin gewesen war, auch künftig ihr zur Seite stehen würde. Diese willigte ein und Janka absolvierte innerhalb eines halben Jahres alle nötigen Prüfungen. "Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen, war nicht immer leicht", gesteht die zweifache Mutter. Doch vor drei Jahren war es dann soweit: Ihr Name prangte vor dem Studio. Mittlerweile hat sie ein fünfköpfiges Team und hat bereits einen Lehrling ausgebildet, ein weiterer ist seit Mai mit an Bord.

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