Schule trifft Wirtschaft
Leistungsschau an der HTL Neufelden

An der HTL digitale Vernetzung leben: den Unternehmen, Kunden und den Mitarbeitern sollen wir gerecht werden,
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NEUFELDEN (gawe).Die Schüler des Abschlussjahrganges 2018/19 präsentierten ihre Diplomarbeitsprojekte. Diese zeigen, welche hervorragenden Möglichkeiten die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Schule bietet. Viele Besucher nutzten die Möglichkeit, die innovativen und anspruchsvollen Projekte der angehenden Ingenieure aus den Bereichen Informatik und Automatisierungstechnik kennen zu lernen.

Digitale Vernetzung leben

Direktor Walter Jungwirth zeigte die Vorteile dieser Projekte auf: „Die Schüler trauen sich etwas zu, im Rahmen der Diplomarbeiten gibt es gelebte Teamarbeit, die Fähigkeiten zur gegenseitigen Motivation werden gefördert“. Auch die Wichtigkeit der Teamarbeit betonte er: „Kollektiver Optimismus ist gegenwärtig, Leistungsorientierung gefragt. Die individuelle Nutzung für die Teammitglieder ist vorhanden, sie sind aber auch durch gemeinsame Interessen verbunden, sie sind der emotionale Klebestoff“. An der HTL ist man bemüht, originelle Ideen zu fördern und ihre Umsetzung voran zu treiben. Letztendlich sei es wichtig, die digitalen Kompetenzen fördern, wobei Digitalisierung auch eine intensive Vernetzung von Geräten und Ressourcen bedeutet. So sollen die Schüler ein Grundwissen für die Herauforderungen der Zukunft entwickeln.

Wirtschaft und Schule als Partner.

Melanie Öttl von der Bildungsdirektion des Landes OÖ betonte die Wichtigkeit der Bildung als Fundament für die Entfaltung der Persönlichkeit: „Die Schüler sollen den Herausforderungen der Zukunft richtig begegnen können. Die Nachfrage an IT Kräften wird immer höher. In unserem Bundesland ist der digitale Wandel die größte Herausforderung. Die HTL ist ein selbstverständliches Technologie Kompetenzzentrum. Hier geschieht nicht bloß Aufbau von theoretischem Wissen, sondern auch Umsetzung in die Praxis. Hier wird die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Schule umgesetzt." Lokale Betriebe liefern Ausbildungsplätze. Projekte holen Leistung vor den Vorhang. Die Schüler erhalten laut Öttl, Einblicke in die Arbeitsschritte eines Unternehmens. Für ihren weiteren beruflichen Weg stehe diesen Maturanten alles offen.

19 Diplomarbeitsprojekte wurden präsentiert

Die Qual der Wahl hatten schließlich die Mitglieder der Jury bei der Auswahl und in der so genannten „Best Of Session“ präsentierten Projekte. Die angehenden Ingenieure haben sehr vie Herzblut und unzählige Arbeitsstunden in ihre Diplomarbeiten investiert. So reichte das Spektrum von den klassischen Maschinenbau- und Automatisierungsprojekten bis zu reinen Softwarelösungen im Bereich der Digitalisierung.

Zu bestaunen waren unter anderem:

Ein Karottenschneidanlage, die Karotten in fünf Zentimeter lange Stücke schneidet, von einem Gemüsebauern aus Eferding in Auftrag gegeben; ein KFZ Typisierungsprogramm; ein Transportroboter, konstruiert und programmiert; ein Klebeautomat für die Firma Biohort; ein Verwaltungsprogramm für Montagedokumente; ein mechanischer Unkrautvernichter mit verstellbarer Hacktiefe, gesteuert vom Tablet im Traktor aus, mit Spursteuerung gegen Fahrfehler und eine Wirbelstrombremse für einen Traktor. Schließlich durfte der Erfinder des Lernprogrammes zum Spielen mit der steirischen Ziehharmonika für sein „auf der ganzen Welt einzigartiges Pogramm“ ganz oben am Stockerl Platz nehmen. Die Idee dazu kam ihm beim Unterrichten seiner Schüler auf diesem Instrument. Im Bereich der Automatisierungstechnik konnten sich die Schöpfer des Gerätes zur Lagereinpresstechnik für Kugellager über den ersten Platz in ihrer Kategorie freuen. Wobei die Jury betonte: „Bemerkenswert ist der hohe Grad der Einfachheit für eine komplexe Aufgabe.“ Schließlich durften sich aber auch alle anderen Schüler als Sieger fühlen: Sie haben die Umsetzung von theoretischem Wissen in die Praxis vorbildlich gemeistert.

Fotos: gawe

Autor:

Werner Gattermayer aus Rohrbach

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