Wildbienen
Die Erdbienen

Eine Gstetten bildet die Möglichkeit der Erdbiene ihre Nester anzulegen.
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  • Eine Gstetten bildet die Möglichkeit der Erdbiene ihre Nester anzulegen.
  • hochgeladen von Josef Glaser

"Wenn die Honigbiene morgen verschwindet,

schadet das zwar der Imkerwirtschaft, der Natur ist es aber ziemlich egal. Die Schreckensszenarien sind völlig übertrieben", sagt Dr. rer. nat. Mike Herrmann, Biologe aus Konstanz. Weltweit zählen wir 17 000 Bienenarten. Davon leben etwa 1900 Arten in Europa und ca. 500 in Österreich. Nur eine Art, nämlich die Honigbiene, wurde von den Imkern domestiziert, alle anderen bezeichnen wir umgangssprachlich als Wildbienen. Von diesen 500 Wildbienen sind dreiviertel Erdbienen. Also Bienen, welche nicht in den vielen aufgestellten Bienenhotels züchten. Ich möchte daher in diesem Regionautenbeitrag über die, in meinen Augen viel zu wenig beachteten Erdbiene kurz schreiben. In einem naturnahe gehaltenen Garten mit vielen Wildgräsern und Wildblumen, hat man schon über hundert Arten gezählt. Da tummeln sich Pelzbienen, Mauerbienen, Maskenbienen, Sandbienen, Blattschneiderbienen, Langhornbienen Trauerbienen und noch vieles mehr. Sie leben zu unterschiedlichen Zeiten, von März bis Ende September. Die Nahrung ist das Wichtigste für die Zucht von Wildbienen. Älterer Efeu blüht oft noch im Dezember und bietet vielen Wildbienen noch lange im Herbst eine Nahrungsquelle. Hinter den Efeustauden, ob an Boden kriechender oder an Bäumen, Mauern hochwachsender Efeu bietet auch vieles an Möglichkeiten zur Eiablage.
Die Erdbienen suchen sandige Böden, schlecht bewachsenen Hänge, Böschungen ja sogar sandige Flächen neben der Straße, in die sie ihre Löcher graben und darin die Eier ablegen. Der schwach bewachsenen Mittelteil von Sandstraßen ist ein Eldorado für viele Erdbienen. Denken wir daran, den Zwischenraum zwischen den Pflastersteinen mit Sand füllen und nicht total verschließen. Oft sind es Kleinigkeiten, welche für diese Insektengattung ein "Erdhotel" bedeutet.

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