Vizetitel für Judo-Damen
Dramatisches Finale brachte Vize-Meistertitel
- Die Damenmannschaft des UJZ Mühlviertel holte den Vizemeister-Titel.
- Foto: UJZ Mühlviertel
- hochgeladen von Karin Bayr
Das UJZ-Damenteam verlor das Finale der Judo Final-Four-Bundesligakämpfe gegen die SU Noricum Leibnitz mit 4:2.
NIEDERWALDKIRCHEN. Spannende Kämpfe gab es beim Bundesliga-Final Four in Gmunden bei den Judo-Damenbewerben zu sehen. Nachdem sich das UJZ Mühlviertel im Vorjahr über den ersten Bundesliga-Meistertitel der Damenmannschaft in der Vereinsgeschichte freuen durfte, waren die Erwartungen hoch. „Es war ein ganz besonderer Moment“, erinnert sich UJZ-Trainerin Tamara Höfer ans letzte Jahr, als die Mühlviertlerinnen mit einem 4:2-Erfolg gegen Samurai-Stadlau – nach 1:2-Rückstand – ihren ersten Bundesliga-Titel feierten.
Gut vorbereitet angereist
„Unser Herrenteam ist im Semifinale ausgeschieden, plötzlich standen wir im Mittelpunkt. Es war unglaublich spannend und die Stimmung hätte besser nicht sein können. Wir waren unglaublich erleichtert, nach der unglücklichen Final-Niederlage im Jahr zuvor. Seit damals sind wir eine richtig eingeschworene Truppe.“ Wir wollten unbedingt beweisen, dass der Titel kein Zufall war. Wir haben die Vorrunde nur mit Eigenbau-Kämpferinnen bestritten und uns trotzdem souverän fürs Final-Four qualifiziert.
Drama pur
Nach Siegen von Lubjana Piovesana, Marlene Hunger und Lisa Peherstorfer, sowie Niederlagen von Mathilda Rittsteiger, Lena Mayrhofer und im letzten Kampf von Katharina Mikota, stand es 3:3 Damit musste eine Gewichtsklasse zum Entscheid gelost werden. Nach nur wenigen Sekunden durfte sich Katharina Mikota für die Niederlage bis -57kg revanchieren. Was ihr mit Bravour gelang – sie siegte mit Ippon. Sehr zur Freude von Coach Tamara Höfer, deren Nerven kurzfristig blank lagen. Damit stand man im Finale und war der erwartet harte Gegner der SU Noricum Leibnitz.
4:2-Niederlage im Finale
Leider setzte es eine bittere 4:2-Niederlage. Johanna Leitner musste zu Beginn gegen Lisa Tretnjak ran, verlor leider mit Ippon. Weiter ging es mit Marlene Hunger, sie besiegte Michaela Höllwart in der +78kg Kategorie. Lisa Peherstorfer gegen Katharina Tanzer und Lena Mayrhofer gegen Maya Kochauf gingen leider als Verlierer von der Matte. Auch Katharina Mikota musste mit Yuko gegen Larissa Sickinger die Segel streichen. Am Ende gewann zwar Lizenzkämpferin „Lulu“ Piovesana gegen Verena Hiden, jedoch krönten sich die Leibnitzer schon vorher mit dem Titel. Für die UJZ-Damen blieb der Vizemeistertitel.
So erging es den UJZ-Männern:
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